So, 17. Dezember 2017

Krisengipfel

11.06.2015 10:07

Causa Fenninger: "Missverständnisse ausgeräumt"

Nach der Eskalation in der Causa Anna Fenninger hat am Mittwoch ein Krisengespräch zwischen dem Österreichischen Skiverband, Fenninger und ihrem Management stattgefunden. Ergebnis: "Im Rahmen des guten und in freundschaftlicher Atmosphäre geführten Gesprächs konnten wesentliche Ergebnisse erzielt werden, die den Weg für eine erfolgreiche sportliche Zukunft von Anna Fenninger bereiten", so der ÖSV in einer Aussendung am Donnerstagvormittag.

"Bestehende Missverständnisse und Kommunikationsprobleme" seien aus der Welt geschafft worden. "Anna Fenninger ist und bleibt ein wichtiger Teil der ÖSV-Familie und bekommt wie bisher optimale Trainingsbedingungen zur Verfügung gestellt. Umgekehrt stellt die Athletin weiterhin ihre gesamte sportliche Leistungskraft in den Dienst des Verbandes und dessen Partner."

Die Finanzierung einer erweiterten physiotherapeutische Betreuung "werden der Verband und Anna Fenninger gemeinsam" stemmen. "In wirtschaftlicher Hinsicht konnte das Thema Kopfsponsor einvernehmlich geklärt werden. Details werden zum gegebenen Zeitpunkt gemeinsam bekannt gegeben", so der ÖSV nach dem Gespräch zwischen Sportdirektor Hans Pum, Generalsekretär Klaus Leistner, Fenninger und ihrem Manager Klaus Kärcher.

Fenninger drohte mit Rücktritt
In den vergangenen Wochen war es zu "Irritationen" gekommen, nachdem am 11. Mai eine von Fenninger an mehrere ÖSV-Vertreter adressierte vertrauliche E-Mail an die Öffentlichkeit gelangt war. Darin hatte die Salzburgerin, die am 18. Juni ihren 26. Geburtstag feiert, die ablehnende Haltung des ÖSV gegenüber ihrem Manager Kärcher kritisiert, mit Rücktritt gedroht und eine verbesserte Regelung ihrer sportlichen Betreuung gefordert.

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