Fr, 23. Februar 2018

Manager als Trainer

10.06.2015 10:41

Kreissl auch Neustadt-Coach, Schicker als Assisent

"Ich geriet oft in einen Gewissenskonflikt – also mache ich es jetzt selber!" Mit diesen Worten erklärte Neustadts Manager Günter Kreissl, warum Neustadts Trainer ab sofort Günter Kreissl heißen wird. Als Sportchef nach englischem Modell, mit den Assistenten Mario Posch und voraussichtlich Andi Schicker!

Kreissl gilt als positiver Fußball-Verrückter; als einer, der sich Tag und Nacht mit der Materie beschäftigt. Fast logisch, dass er neben seinem Management-Diplom auch im Besitz der Trainer-A-Lizenz ist, die ihn berechtigt, einen Verein der Ersten Liga zu betreuen. Der Wunsch des Vorstandes, noch näher bei der Mannschaft  zu sein, ließ Kreissl das Modell kreieren. Quasi die junge Version von Manchester-Legende Sir Alex Ferguson.

Bisher galt der 41-Jährige  stets  als Architekt jenes Neustädter Teams, das sich  Jahr für Jahr verbissen  gegen den  Abstieg wehrte. Heuer reichte es nicht mehr. "Ich habe mich in meinem Job aufgerieben. Weil ich bei der Verpflichtung von Spielern gewisse Vorstellungen hatte, die sich aber danach nicht immer mit den Ideen der Trainer deckten." Jetzt kann er alles unter einen Hut bringen. "Mir war jedoch klar, dass ich dazu Experten an meiner Seite brauche."

Schicker auch als Spieler?
Der eine ist Mario Posch, den Kreissl bereits  ins Trainerteam von Helgi Kolvidsson zurückgeholt hatte. Der andere soll bald fixiert werden. Als eine Art Comeback des Jahres: Andi Schicker, einst Vorzeigeprofi bei der Admira, Neustadt und Ried, ehe er im November des Vorjahres als Spieler des SV Horn  bei einem tragischen Böller-Unfall seine linke Hand verlor. "Ein Mann  mit einer extrem positiven Einstellung, die er auf die Mannschaft übertragen soll", erklärt Kreissl.

Schicker, erst 28, hat aber auch noch immer die Rückkehr als Spieler im Hinterkopf. Kreissl: "Wenn ihm seine Genesung in den nächsten Monaten die Möglichkeit gibt, wird er bei uns die Chance dazu erhalten." Dass Neustadt aber zuerst einen sofort intakten Kader braucht,  ist klar – und Sache von "Sir Günter".

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