Mi, 23. Mai 2018

Schüler unter Opfern

06.06.2015 13:52

Erdbeben in Malaysia forderte 19 Menschenleben

Bei einem Erdbeben im malaysischen Teil der Insel Borneo sind mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. Helfer hätten in dem beliebten Bergsteigergebiet am Samstag alleine 17 Leichen geborgen, berichtete die Zeitung "Star" unter Berufung auf die örtliche Rettungsbehörde.

Zuvor hatten Helfer am Mount Kinabalu, dem höchsten Berg des Landes, die Leichen einer Schülerin aus Singapur (12) und eines malaysischen Bergführers (30) gefunden. Es gebe keine weiteren Vermissten, zitierte das Blatt die Behörde. Die Toten würden mit Helikoptern in ein Krankenhaus gebracht. Nach Angaben des "Star" werden unter den Opfern mindestens zehn Schüler aus Singapur vermutet. Die Arbeit der Bergungskräfte war von Felsrutschen erschwert worden, die zahlreiche Wege am Mount Kinabalu versperrt hatten.

Stärkstes Beben auf Borneo seit Jahrzehnten
Zum Zeitpunkt des Bebens der Stärke 5,9 am Freitag zeitig in der Früh seien sehr viele Kletterer unterwegs gewesen, sagte Polizeichef Jalaluddin Abdul Rahman. Wenige Stunden nach dem Beben hatten Retter 167 Kletterer und Bergführer in Sicherheit gebracht. Bei den Erdstößen im Bundesstaat Sabah handelte es sich nach Angaben eines örtlichen Abgeordneten um das seit Jahrzehnten stärkste Beben auf Borneo.

Der Kinabalu ist mit 4.095 Metern der höchste Berg Malaysias. Er liegt in einem Naturpark im Norden Borneos. Der Berg ist populär, weil selbst untrainierte Wanderer den Gipfel über eine einfache Route erreichen können. Bergsteiger suchen sich schwierigere Zugänge.

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