Sa, 25. November 2017

Schluss mit Chaos

17.04.2017 11:00

Tipps für geeignete Ordnungshelfer im Kinderzimmer

Ordnung zu schaffen ist nicht unbedingt die Lieblingsbeschäftigung von Kindern. Dementsprechend gerät der Versuch, aufzuräumen, in vielen Familien alltäglich zum Streitanlass. Mit ein paar kindgerechten Ordnungshelfern kann man die Situation jedoch merklich entspannen.

Kinder haben einen eigenen Begriff von Ordnung, und der unterscheidet sich ziemlich von dem eines Erwachsenen. Während des Spielens lieben Kinder es, alle ihre Spielsachen um sich herum zu haben, da sie dann ihre Kreativität voll ausleben können, auch wenn das für Erwachsene wie Chaos pur wirkt. Kinder teilen ihre Spielsachen oft in eigene Kategorien ein, die für Erwachsene auf den ersten Blick unlogisch erscheinen. Wichtig ist, einen Kompromiss zu finden, mit dem beide leben können.

Unkompliziert & bunt
Ein Ordnungssystem muss daher für ein Kind leicht zu handhaben sein und vor allem zwei wichtige Anforderungen erfüllen: schnell herräumen und schnell wieder wegräumen können. Am besten sind bunte, kindgerechte Möbelstücke geeignet, die sich mit Mehrwert in das Kinderzimmer einfügen. Raumteiler mit bunten Ordnungsboxen sind ideal. Diese müssen jedenfalls fix mit der Wand verschraubt werden, damit das Kind diese nicht umwerfen kann. In die Boxen kann das Spielzeug einfach hineingeworfen werden und sobald diese wieder im Raumteiler stehen, ist es ausreichend ordentlich bis zum nächsten Spieltag.

Kindgerecht gestalten
Sie können mit bildhaften Aufklebern arbeiten, um mit Ihrem Kind gemeinsam die Ordnungskategorien festzulegen: Eine Puppenkiste, eine Stofftierkiste, eine Bausteinkiste, eine Autokiste etc. werden durch ein passendes Symbol gekennzeichnet. Bücher sollten in einem Regal aufgestellt werden. Zeichenmaterialien können ebenfalls in ein Regal gelegt werden. Stifte und Bastelutensilien passen sehr gut in Schuhkartons. Lassen Sie Ihr Kind bei der Auswahl und Erstellung der Ordnungshilfen mitwirken: Bekleben Sie mit ihm gemeinsam die Schachteln und lassen Sie es die Farben mit aussuchen. Damit entsteht eine emotionale Bindung zu den Gegenständen und dazu, was in seinem Zimmer passiert. Stellen Sie oft gebrauchte Kisten in Griffweite des Kindes auf, seltener gebrauchte Gegenstände können weiter nach oben wandern. Offene Regale können mit Vorhängen verdeckt werden.

Loben, loben, loben
Bestehen Sie darauf, dass Ihr Kind jeden Tag mit Ihnen gemeinsam aufräumt und loben Sie, wenn es schnell und brav der Aufforderung nachkommt. Bewundern Sie das aufgeräumte Zimmer. Das wird Ihr Kind anspornen, um mit der Zeit lieber aufzuräumen. Weiters sollten Sie regelmäßig gemeinsam aussortieren, damit es leichter wird, den Überblick zu behalten und Ordnung zu schaffen.

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