Mi, 22. November 2017

Jahresbilanz 2014

29.05.2015 10:22

Rettungshunde absolvierten mehr als 2.000 Einsätze

Im vergangenen Jahr sind bei 980 Naturkatastrophen 7.700 Menschen gestorben. Dass vielen weiteren das Leben gerettet werden konnte, ist auch dem Einsatz von Rettungshunden zu verdanken. Mehr als 2.000 geprüfte und 60 international einsatzfähige Hunde mit Spezialausbildung standen im Jahr 2014 zur Verfügung, berichtete die Internationale Rettungshundeorganisation (IRO).

Mehr als 2.000 Mal im Jahr rückten IRO-Hunde weltweit aus. Seit 1993 hat die Organisation mit Sitz in Salzburg, für die weltweit rund 245.000 Menschen aktiv sind, rund 30.000 Hunde ausgebildet. Im Jahr 2014 verzeichnete sie 118 Mitgliedsorganisationen, 96 in Europa, zehn in Asien und zwölf in Amerika. Für die Zukunft hat sich die IRO laut ihrem am Donnerstag veröffentlichten Jahresbericht vorgenommen, einsatzfähige Hunde verstärkt auch in Asien bereitzustellen, wo sich mehr als ein Drittel der Naturkatastrophen ereigneten.

Hunde werden weltweit und vielseitig eingesetzt
Die Einsätze der Tiere sind vielfältig: Im April 2014 waren in Wien nach einer Gasexplosion drei IRO-Hunde im Einsatz und führten die Einsatzkräfte zu einer Verschüttete - sie konnte lebend geborgen werden. Gas war auch der Grund für eine Katastrophe in Taiwan im Juli mit 300 Verletzten und 30 Toten: 13 der 30 eingesetzten Rettungshunde stammten aus der taiwanesischen Riege der IRO-Hunde. Schon kurz danach rückten japanische IRO-Retter nach einer Schlammlawine in Hiroshima aus.

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