Sa, 16. Dezember 2017

GPS & Co.

28.05.2015 12:09

Wie Technologie hilft, vermisste Tiere zu finden

Auch den aufmerksamsten Tierfreunden kann es passieren: Hund oder Katze sind plötzlich verschwunden. Wenn das geschieht, ist die Sorge der Tierhalter groß. Familie, Freunde, Nachbarn werden mobilisiert und die manchmal langwierige Suche nach den Verschollenen beginnt. Glücklich kann sich schätzen, wer mit der richtigen Technik vorgesorgt hat und das Tier elektronisch orten kann. Peilsender und GPS-Tracker machen's möglich.

Auf dem Markt gibt es verschiedene GPS-Modelle. Die einen senden die Daten an das eigene Smartphone oder den heimischen PC, für die anderen gibt es ein eigenes, spezielles Empfangsgerät. Anhand einer virtuellen Karte, die der Empfänger anzeigt, kann der Aufenthaltsort des Tieres bestimmt werden. Zum Teil lässt sich sogar ein bestimmter Radius voreinstellen, beispielsweise die Grundstücksgrenze, und das Gerät meldet Alarm, wenn das Tier diese virtuelle Grenze überquert. GPS funktioniert über große Reichweiten, mehrere Kilometer – allerdings nur unter freiem Himmel. Die GPS-Tracker gibt es für Hunde und Katzen. Sie sollten wasser- und stoßfest sein und werden am Halsband angebracht.

Peilsender für Katzen gut geeignet
Für Katzen werden außerdem Peilsender angeboten. Im Gegensatz zu GPS-basierten Systemen, funktioniert ein Peilsender auch in Innenräumen und durch Wände hindurch. Bei Katzen ist dies von Vorteil, denn nicht selten wird eine Katze unabsichtlich und unbemerkt in einem Keller oder einer Garage in der Nachbarschaft eingesperrt. Außerdem sind die Sender klein und leicht, behindern das Tier also nicht. Die Reichweite beträgt je nach Hersteller etwa 100 Meter. Der Peilsender lässt sich ganz einfach am Halsband befestigen. Ist die Katze vermisst, werden Radiowellen an den Empfänger gesendet. Je näher die Katze, desto stärker das Signal.

Vorsicht bei Halsbändern
Achtung: "Bei Katzenhalsbändern ist es aus Sicherheitsgründen wichtig, dass es sich um ein Halsband handelt, das von selbst aufgeht, falls die Katze damit hängen bleibt", sagt Marius Tünte vom Deutschen Tierschutzbund. Ob der Sicherheitsmechanismus funktioniert, sollte vorher mehrfach vom Katzenhalter getestet werden. Verliert die Katze das Halsband, lässt es sich durch den Sender ganz einfach wiederfinden.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).