Sa, 25. November 2017

Opfer notoperiert

27.05.2015 10:39

20-Jähriger sticht Verwandten nieder - geflüchtet

Ein 20 Jahre alter Mann hat am späten Dienstagabend einen Verwandten im Wiener Bezirk Rudolfsheim-Fünfhaus auf offener Straße niedergestochen. Er versetzte dem 33-jährigen Opfer drei Stiche in den Oberkörper, ehe er flüchtete. Der Verletzte musste notoperiert werden, am Mittwoch war er außer Lebensgefahr. Nach dem Angreifer wird gefahndet.

Kurz vor 23 Uhr attackierte der 20-Jährige in der Märzstraße seinen Verwandten. Das Opfer erlitt einen Stich in die Leber, einen in den Dünndarm sowie einen oberflächlichen Stich im Brustbereich. Der Täter flüchtete, der 33-Jährige verständigte seinen Neffen. Dieser lief in die Märzstraße und fand seinen Onkel am Boden liegend vor, sagte Polizeisprecher Roman Hahslinger. Vom 20-jährigen Marokkaner fehlte jede Spur.

Verdächtiger nicht in Österreich gemeldet
Die Wiener Berufsrettung brachte das Opfer ins Krankenhaus. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar, der 33-Jährige konnte noch nicht befragt werden. Tatwaffe wurde laut Hahslinger keine sichergestellt. Die Ermittler konnten den Verdächtigen namentlich ausforschen, der Mann ist allerdings nicht in Österreich gemeldet.

Wegen des Einsatzes am Dienstagabend wurde die Straßenbahnlinie 49 kurzfristig eingestellt, sagte Hahslinger. Erst am Sonntagabend war es nahe des nunmehrigen Tatorts zu einer Schießerei in einer Straßenbahn der Linie 49 gekommen. Ein Mann starb, ein weiterer Mann sowie eine unbeteiligte Frau wurden verletzt. Auch hier ist die Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter weiter im Gange.

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