Sa, 25. November 2017

Facebook-Drohung

27.05.2015 08:59

Psychologe: „Giftattentäter weisen Störungen auf“

Was bewegt einen Menschen, mit feigen Giftanschlägen derart bösartig gegen unschuldige Vierbeiner vorzugehen? Die Serie der Giftanschläge auf Hunde ist erschütternd. Und nun hat ein Hundehasser sogar auf Facebook gepostet. Die "Krone" hat AVS-Psychologe Kurt Kurnig zu diesem traurigen Thema befragt.

Österreichs Hundebesitzer müssen weiterhin vorsichtig sein und bei Spaziergängen mit dem Hund den Vierbeiner ja nicht aus den Augen lassen. Auch den eigenen Garten sollte man täglich kontrollieren. Denn durch Giftanschläge auf Hunde mussten alleine in Kärnten bereits zwei Rottweiler in Techelsberg, die Hündin "Yessi" in Waidmannsdorf und eine Bulldogge in Knappenberg ihr Leben lassen. Und ein Hundehasser hat sogar auf Facebook gepostet, dass er Köder im "Stadtpark verteilt" habe. Der Account wurde aber wieder gelöscht.

"Menschen, die ein Lebewesen verletzen, weisen Störungen auf"
Die "Krone" hat nun AVS-Psychologe Kurt Kurnig zu diesem Thema befragt. "Die Gründe, Tiere zu vergiften, sind vielfältig", erklärt Kurt Kurnig. Oft geschehen solche Taten aus realen Situationen heraus. "Da fühlen sich die Täter vom Kläffen des Hundes gestört oder wollen am Besitzer Rache nehmen", schildert Kurnig. Attacken auf Tiere können aber auch Fantasieprodukt sein und leider gebe es, so Kurnig weiter, auch noch die Trittbrettfahrer, die sich durch öffentliche Berichterstattung in ihrer Tat bestärkt sehen. "Tiere zu töten ist nicht rechtens. Menschen, die ein Lebewesen verletzen, weisen Störungen auf", so Kurnig.

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