Do, 19. Oktober 2017

"Berro" gerettet

26.05.2015 10:39

Tierärztin appelliert: Vergiftungen immer anzeigen

Die Anzahl der Tierhasser und der Tierquälereien nimmt leider immer mehr zu. Feige Giftanschläge auf Hunde sind kein Einzelfall mehr. So ist es nur gut, dass es nach der "Krone"-Initiative durch Maggie Entenfellner nun härtere Strafen für Tierquälereien geben wird. Ein Vergiftungsopfer ist auf dem Weg der Besserung.

Die Zahl der feigen Giftanschlägeauf Hunde hat in Kärnten wieder mehrere Hundeleben gefordert. Zwei Rottweiler aus Techelsberg und eine Pekinesen-Mischlingshündin aus Waidmannsdorf mussten qualvoll sterben. Der am Mittwochabend in die Tierklinik Krebitz eingelieferte Staff-Labrador-Mischling "Berro" ist über den Berg und auf dem Weg der Besserung.

Bei Vergiftungen schnell handeln
Samstag kam er mit seinen Besitzern zur Nachkontrolle in die Tierklinik. "Er ist noch ein bisserl tapsig, aber gerettet", ist Dr. Marina Zuzzi-Krebitz erleichtert. "Im Vergiftungsfall ist schnelles Handeln ganz wichtig. Wenn der Hund sich komisch benimmt, auffällig hechelt, unruhig ist oder gar taumelt, sollte man so schnell wie möglich zum Tierarzt. Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig. Denn Ratten- oder Schneckengift ist äußerst heimtückisch", rät die Tierärztin.

Garten war videoüberwacht: Polizei ermittelt
Hundebesitzer sollten auf ihre Vierbeiner jetzt besonders achten. "Den Garten immer wieder kontrollieren und beim Spazierengehen den Hund nicht aus den Augen lassen. Nur so kann man vorbeugen." Und ganz wichtig: Im Vergiftungsfall eine Anzeige bei der Polizei erstatten! Im Fall von Berro wird nun Videomaterial ausgewertet; sein 8.000 Quadratmeter großer Garten ist nämlich überwacht...

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