So, 22. Oktober 2017

Song Contest

24.05.2015 03:03

Wrabetz happy: „So was hat’s noch nicht gegeben“

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz hat sich nach dem Song Contest, aus dem der Schwede Mans Zelmerlöw mit "Heroes" als Sieger hervorgegangen ist, rundum zufrieden gezeigt. Auch das selbst gesteckte Budgetziel von 15 Millionen Euro werde man "sicher einhalten".

Wie sieht Ihre erste Bilanz kurz nach dem Ende des Song Contests aus?
Alexander Wrabetz: Ich glaube, wir haben eine tolle Visitenkarte abgegeben für Österreich. Ich bin sehr stolz auf das, was unsere Teams hier abgeliefert haben. Die Resonanz von allen internationalen Besuchern war, dass das einfach ein ganz herausragender Song Contest war. Und darüber bin ich sehr froh. Das ist auch etwas, wo wir für Österreich etwas getan haben, wo man sagen kann: Hier hat sich Österreich präsentiert mit dem Thema "Building Bridges" - musikübergreifend, länderübergreifend, unsere Rolle in der Welt und der ORF als guter Dienstleister.

Gibt es aus jetziger Sicht etwas, das man anders hätte angehen sollen?
Wrabetz: Ich bin jetzt seit 30 Jahren mit großen Projekten beschäftigt. Das Ziel dabei ist, dass man die Qualität, die Zeit und das Budget einhält. Alle drei Dinge haben wir in einer Weise abgeliefert, wo es ganz lange nachzudenken gilt, was man hätte besser machen können. Es ist wirklich gut gelaufen. Ich kenne viele Song Contests, und andere, die noch mehr Song Contests kennen, haben mir gesagt: So was hat's noch nicht gegeben in der Geschichte. Ohne Selbstlob kann man stolz sein darauf, was der ORF, was Wien, was Österreich hier abgeliefert hat.

Das Budget wird also halten?
Wrabetz: Wir haben immer gesagt, wir wollen netto - abzüglich aller Einnahmen - bei einem Gesamtaufwand von 15 Millionen Euro bleiben. Und das werden wir sicher einhalten.

Für die österreichischen Vertreter The Makemakes war es ja leider kein erfolgreicher Abend. Was sagen Sie zum geteilten letzten Platz mit Deutschland?
Wrabetz: Die Burschen waren toll und haben vielleicht ein bisschen darunter gelitten, dass man gesagt hat, Österreich bekommt sowieso 12 Punkte für die Organisation des Events, für Conchita im Vorjahr, und man dann vergessen hat, uns Punkte zu geben für das heurige Jahr.

Kommendes Jahr zieht der ESC-Tross wieder nach Schweden: Wird auch ein heimischer Kandidat dabei sein?
Wrabetz: Ganz sicher. Wir haben jetzt schon bei den Quoten gesehen, dass Österreich wieder ein Song-Contest-Land geworden ist. Ich glaube, jeder ist stolz darauf, was hier aus Österreich von österreichischen Profis in die Welt gesendet wurde. Deshalb werden wir nächstes Jahr ganz sicher wieder dabei sein.

Glauben Sie, dass in naher Zukunft der Song Contest wieder einmal in Österreich Station machen wird?
Wrabetz: Alle in Summe 3.000 Personen, die hier vom ORF, den Zulieferfirmen, der Sicherheit und anderen beschäftigt waren, werden sich noch lange daran zurückerinnern an diese spannenden, arbeitsreichen Tage. Und jeder wird sich wünschen, so auch ich, dass das wieder einmal in Österreich ausgerichtet wird.

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