Mo, 22. Jänner 2018

Börsegang fix

08.04.2006 13:35

Post-Belegschaft wird doch nicht streiken

Die Beschäftigten der Österreichischen Post AG haben in ihrer bis Freitag laufenden Urabstimmung das vom Zentralausschuss verhandelte Mitarbeiterbeteiligungspaket mit 56:44 Prozent angenommen. Damit stellt die Gewerkschaft ihre Kampfmaßnahmen gegen den bevorstehenden Börsegang ein, teilte der Zentralausschuss der Post am Freitagnachmittag mit.

Von den 25.811 Stimmberechtigten gaben 15.216 oder 59 Prozent ihre Stimmen ab. 14.719 waren gültig. 8.235 Stimmen oder 56 Prozent stimmten für die Annahme des Verhandlungsergebnisses, 6.484 Stimmen oder 44 Prozent sprachen sich dagegen aus.

In Oberösterreich erteilten knapp 60 Prozent der Post-Beschäftigten dem Verhandlungsergebnis der Gewerkschaft mit Finanzministerium, ÖIAG und Postvorstand ihre Zustimmung, teilte die Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten mit. Dass sich deutlich mehr als die Hälfte der Belegschaft beteiligt habe, zeige die demokratische Reife der Mitarbeiter und das Interesse an Mitbestimmung. Überzeugt haben dürfte letztendlich das Angebot der Mitarbeiterbeteiligung, hieß es.

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