Di, 21. November 2017

Preistreiber Wohnen

19.05.2015 09:08

Inflation lag im April bei ein Prozent

Die Teuerungsrate betrug im April ein Prozent. Preistreiber waren wieder einmal die Wohnkosten, während die rückläufigen Energiekosten dämpfend auf die Inflation wirkten. Gegenüber dem Vormonat März stieg das durchschnittliche Preisniveau um 0,1 Prozent, teilte die Statistik Austria am Dienstag mit.

Die Ausgabengruppe "Wohnung, Wasser, Energie" legte um 1,4 Prozent zu, wobei die Wohnungsmieten gar um 5 Prozent anzogen. Betriebskosten für Miet- und Eigentumswohnungen stiegen jeweils um 2,8 Prozent. Im Gegenzug gab es beim Heizöl ein Minus von 16,1 Prozent, insgesamt gaben die Haushaltsenergiekosten um 2,2 Prozent nach.

Die Teuerungsrate beim täglichen Einkauf lag im April mit ein Prozent genau auf dem Niveau der allgemeinen Inflationsrate. Der Preisanstieg für Pensionistenhaushalte lag mit 1,2 Prozent leicht darüber. Im Monatsvergleich mit dem März gab es die höchste Teuerung bei der Ausgabengruppe "Bekleidung und Schuhe" (1,8 Prozent).

Preis für Bohnenkaffee um 8,8 Prozent gestiegen
Deutlich teurer wurden Restaurantbesuche, hierfür musste im April 3 Prozent mehr gezahlt werden. Die Bewirtungskosten legten um 3,1 Prozent zu, die Kosten für Übernachtungen aber nur um 0,8 Prozent. Für Nahrungsmittel mussten die Verbraucher im April um 1,1 Prozent mehr bezahlen, alkoholfreie Getränke wurden um 3,2 Prozent teurer, bei Bohnenkaffee gab es einen Zuwachs von 8,8 Prozent. Eine über der allgemeinen Inflationsrate liegende Teuerung gab es bei den Versicherungsdienstleistungen (1,8 Prozent).

Spritpreise um 10,4 Prozent gesunken
Ganz anders hingegen war die Preisentwicklung beim Verkehr (minus 2,7 Prozent). Hier drückten die Spritpreise mit minus 10,4 Prozent kräftig nach unten. Reparaturen hingegen wurden um 3,1 Prozent teurer. Rückläufig waren die Ausgaben bei Freizeit und Kultur mit minus ein Prozent. Ausschlaggebend war hier ein Rückgang von 7,8 Prozent bei den Pauschalreisen.

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