Di, 17. Oktober 2017

WEGA-Mann als Retter

18.05.2015 15:20

Wilder Schläger springt reglosem Opfer auf Kopf

Wüste Szenen haben sich am Sonntagabend in Wien-Ottakring abgespielt: Ein 20-Jähriger prügelte auf offener Straße wie von Sinnen einen 37-Jährigen spitalreif. Sogar als der Ältere schon reglos am Boden lag, sprang der Jüngere ihm offenbar noch auf den Kopf. Ein zufällig vorbeikommender WEGA-Mann konnte das Schlimmste gerade noch verhindern.

Losgebrochen war der Streit laut dem 20-Jährigen bei einer Fahrt mit der U3. Er sei mit seinem Vater, seinem Bruder und seinem kleinen Halbbruder unterwegs gewesen. Der kleine Bub im Kinderwagen hätte geschrien, worauf der 37-Jährige sehr rüde reagiert habe. Angeblich soll der in Niederösterreich lebende Mann gesagt haben, das Kind möge "den Mund halten", sonst werde ihm "die Zunge rausgeschnitten".

Opfer auf Kopf gesprungen
Laut dem 20-Jährigen begannen die Männer daraufhin schon im Zug zu streiten. Das spätere Opfer gab hingegen bei einer ersten Befragung Montagnachmittag im Spital zu Protokoll, es sei ohne Anlass beim Warten auf die U-Bahn angestänkert worden, habe dann die Station verlassen und draußen bei einer Wiese in der Nähe der Schnellbahn plötzlich von hinten einen Schlag gegen den Kopf bekommen.

Klar ist jedenfalls, dass beide Männer an der Endstation in Ottakring ausstiegen. In der Huttengasse ging der 20-Jährige laut Polizei dann mit Fäusten und Fußtritten auf den 37-Jährigen los. Auch nachdem der Ältere zu Boden gegangen war und sich nicht mehr rührte, soll der Beschuldigte weiter auf ihn eingeprügelt und -getreten haben. Er soll sogar mehrmals auf den Kopf des Mannes gesprungen sein.

WEGA-Beamter eingeschritten
Die Attacke war so wüst anzusehen, dass vorbeifahrende Autolenker ihre Wagen stoppten und hupten. Auch ein WEGA-Polizist außer Dienst wurde auf den Tumult aufmerksam. Er kam dem schwer verletzten Opfer zu Hilfe, noch ehe seine Kollegen eintrafen, die den Schläger dann festnahmen. Der 37-Jährige erlitt zahlreiche Knochenbrüche, u.a. des Kiefers und des Jochbeins, sowie Rissquetschwunden vor allem am Kopf. Es bestand aber keine Lebensgefahr.

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