Sa, 18. November 2017

Appell an EU

18.05.2015 10:44

Tiertransporte: Gegner fordern strengere Gesetze

Der jüngste Schlag von Klagenfurter Zöllnern gegen die Tiermafia auf der Südautobahn hat wieder deutlich gemacht, wie viel Leid große und kleine Vierbeiner täglich auf den Straßen in Kärnten und in ganz Europa ertragen müssen. Wie berichtet hatten die Beamten 28 in Käfige gepferchte Katzen- und Hundebabys befreit.

Geschwächt, vernachlässigt, ja, sogar krank: Die 20 Katzen und acht Hunde waren in einem erbärmlichen Zustand, als Zollbeamte die Jungtiere in drei Käfigen entdeckten, die in einem Kastenwagen aus der Slowakei verstaut waren. Die Insassen, vermutlich Mitglieder einer internationalen Tiermafia, wollten die Tierbabys nach Spanien bringen, um sie zu verkaufen. Die Tiere werden jetzt im Tiko in Klagenfurt aufgepäppelt.

Vizebürgermeister ortet Skandal
Vizebürgermeister Christian Scheider bezeichnet es als einen Skandal, dass Tiere in einer zivilisierten Gesellschaft so viel Leid ertragen müssen. Er verweist darauf, dass er vor 20 Jahren eine Unterschriftenaktion in Klagenfurt initiierte, die von mehr als 15.000 Bewohnern unterstützt wurde.

Strengere Gesetze gefordert
"Wir haben schon damals gefordert, dass Tiere artgerecht gehalten werden und dass Transporte besser kontrolliert werden müssen. Diese Petition dürfte aber wohl irgendwo schubladisiert worden sein." Scheider fordert strengere Gesetze zum Schutz der Tiere: "Und da sind die Politiker in der EU gefordert!"

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