Sa, 18. November 2017

Kein Nationenwechsel

17.05.2015 16:31

Fenninger: „Bin mit Leib und Seele Österreicherin“

Österreichs Skistar Anna Fenninger hat in einem Interview mit dem ORF einige Dinge klargestellt. Darin lässt die Salzburgerin erkennen, dass sie weder daran denkt, sich von ihrem Manager zu trennen, noch für eine andere Nation starten zu wollen. Fenninger möchte sich mit allen Beteiligten an einen Tisch setzen. "So kommen die Leute zusammen."

Anna Fenningerbetonte erneut, dass sie es sehr schade finde, dass dieses vertrauliche E-Mail an die Öffentlichkeit gelangt ist. Wer die Nachricht den Medien zugespielt hat, ist noch nicht geklärt. Fenningers Management hat bereits Anzeige erstattet. Konkret wünscht sich die Salzburgerin Peter Meliessnig als Konditionstrainer und Physiotherapeut. "Er ist seit einem Jahr mein Trainer und Betreuer. Mein Körper braucht ganz klar einen Betreuer, der zu hundert Prozent weiß, was gut für mich ist. Es sind körperliche Abnützungen da, die in den Griff zu bekommen sind. Ich habe seit einigen Jahren Knieschmerzen", erzählte Fenninger, weshalb sie auf intensive Unterstützung von persönlichen Betreuern nicht verzichten kann.

Fenninger wünscht sich Ganzjahresbetreuung durch Konditionstrainer
Die Finanzierung dürfte wohl das große Streitthema sein. "Ich habe Peter selbst bezahlt, aber es ist so weit, dass es nötig ist, eine Ganzjahresbetreuung zu haben." Und da stelle sich die Frage, wie man das regle. "Wenn man im Sport erfolgreich sein will, muss man in allen Bereichen das beste rausholen, dafür sind viele Personen notwendig", so Fenninger.

Auf die Frage, ob sie sich von ihrem Manager Klaus Kärcher trennen wird, antwortete die Olympiasiegerin: "Auf keinen Fall. Für mich ist klar: der Klaus war die letzten drei Jahre auf meiner Seite. Er hat mich tatkräftig unterstützt, so wie ich mir das vorgestellt habe, darum gibt es für mich keinen Grund, warum ich mich von ihm trennen soll. Es ist somit alles dazu gesagt." Auch das Kopfsponsor-Thema dürfte abgehakt sein: "Ich kenne die Regeln", betont die 25-Jährige.

Nationenwechsel: "Habe mich über das Thema amüsiert"
Auch ein Nationenwechsel kommt für die Salzburgerin nicht in Frage: "Ganz ehrlich, ich habe mich ein bisserl amüsiert über das Thema, weil doch immer wieder so viele Spekulationen auftreten, obwohl ich schon vor Monaten klargestellt habe: Für mich ist ganz klar, ich bin aus Leib und Seele Österreicherin. Für mich gibt es nur eine Möglichkeit, an den Start zu gehen: Das ist für Österreich. In dem Sinne bin ich sehr bemüht, dass wir in alle Richtungen, wo Fragen offen sind, intern mit dem Verband Lösungen finden und ich hoffe, dass das auch passiert."

Die Frage ob sie sich ein eigenes Team ähnlich wie Tina Maze oder Lara Gut vorstellen könnte, verneinte Fenninger: "Ich bin dem ÖSV sehr dankbar, ich weiß, dass viele Erfolge ansonsten nicht möglich gewesen wären, deshalb möchte ich auch gemeinsam mit dem Verband eine Lösung finden."

Ihre Abreise aus dem Trainingslager war nicht gegen den ÖSV gerichtet, sondern laut Fenninger "reiner Selbstschutz": Wann eine Einigung zustande kommt, ist noch nicht klar. "Es wird im Hintergrund schon sehr viel gearbeitet. Der Präsident ist leider nicht im Lande. Er ist eine wichtige Person, um eine Entscheidung zu treffen und zu finden. Ich denke, die einzige Lösung ist, dass wir alle an einem Tisch sitzen und reden, so kommen die Leute zusammen", so Fenninger.

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