Sa, 18. November 2017

Ungar klebte Plakat

15.05.2015 10:25

FPÖ-Slogan vom „Heimvorteil“ als Wahlkampf-Schmäh

Es ist die Rede vom "Heimvorteil für Burgenländer" und von "Arbeit für unsere Leut". Der Wahlkampf der FPÖ ist ganz auf die Heimat zugeschnitten. Da haben Arbeitskräfte aus dem Ausland nicht viel verloren. Außer wenn es gilt, Wahlplakate zu kleben...

"Das ist Wasser predigen und Wein trinken", wettert ein erboster "Krone"-Leser. Denn nach den scharfen Tönen der FPÖ gegen Arbeitskräfte aus dem Ausland ist es ihm sauer aufgestoßen, als er beobachtete, wie in Neusiedl Wahlplakate der Freiheitlichen von einem Ungarn angebracht wurden.

Nicht nur der heimischen Spitzenkandidat Johann Tschürtz trommelt, dass "heimische Alleskönner Vorrang gegenüber Ost-Dumpinglöhnern haben sollen", auch Heinz-Christian Strache forderte die Schließung des Arbeitsmarktes für Ausländer.

Konfrontiert mit den Vorwürfen erklärte Tschürtz: "Wir haben eine österreichische Firma beauftragt." Diese habe den Auftrag dann offenbar weitervergeben. Das sei "genau das", was man bekämpfe.

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