Sa, 18. November 2017

Hunderte Vorschläge

13.05.2015 20:21

Unser Nashornbaby heißt Amadou!

Jetzt ist es fix! Salzburgs kleines Nashorn heißt Amadou. Eine Jury und der Dickhäuter selbst suchten den klingenden Namen aus über 500 kreativen und originellen Vorschlägen aus.

"Das war einfach unglaublich. Wir haben die letzten drei Namen, die zur Wahl standen, am Mittwoch unter Heuhaufen versteckt und ,Hörnchen’ selbst entscheiden lassen. Zielstrebig sind der kleine Nashornbulle und seine Mama ,Tamu’ auf ,Amadou’ zugesteuert und dort am längsten geblieben. Offenbar waren sich beide einig", freut sich Zoo-Chefin Sabine Grebner, dass das Nashornbaby jetzt endlich einen richtigen Namen hat. Fleißig mitgeholfen haben die Salzburger, die fast 500 kreative, gut durchdachte und meistens sehr rührend begründete Vorschläge geschickt haben. Zeichnungen, Fotos, Gedichte – alles war dabei. Ein Zeichen, dass der entzückende Zoo-Nachwuchs Emotionen weckt. "Amadou ist fünf Mal vorgekommen. Das heißt so viel wie ,Der, den man liebt’. Passt doch super. Ich bin den ,Krone’-Lesern sehr dankbar, dass sie sich so viele Gedanken gemacht haben", betont Grebner. Marlene Lindner, Hartmut Feldbacher, Tobias Klausner, Geraldine Zach und Petra Fink werden von Tierpfleger Andreas Gfrerer jetzt zu einem exklusiven Blick hinter die Kulissen der Nashorn-Anlage eingeladen und bekommen jeweils zwei Jahreskarten für den Zoo. Eine gute Möglichkeit, um Amadou oft zu besuchen und alles über ihn zu erfahren.

Das letzte "Wort" hatte der kleine Nashorn-Bulle
Die Namensfindung selbst erfolgte nach einem strengen Modus. Eine Jury bestehend aus Sabine Grebner, Bürgermeister Heinz Schaden, dem Paten von Mama "Tamu", und Tierpfleger Andreas Gfrerer hat aus den 500 Einsendungen fünf ausgesucht. Aus diesen fünf zog der Pate von "Amadou" – wer das ist, ist noch geheim – drei in die engere Wahl. Und das letzte Wort, das hatten Mama und Sohn selbst, ließen die Vorschläge "Dayo" (Große Freude) und "Koami" (Der am Samstag geborene) links liegen. Offenbar haben die beiden ein gutes Gespür, denn "Amadou" hat nicht nur eine afrikanische Bedeutung, die sehr poetisch ist, sondern klingt auch fast wie "Amadeus" – und der war bekanntlich ein berühmter Sohn Salzburgs. Auch die Tierpfleger, sie kommen den Dickhäutern ja ganz besonders nahe und kümmern sich täglich um ihr Wohlbefinden, sind zufrieden. "Leicht zu rufen und melodisch", sind sich alle einig.

"Bröselchen", "Harti", "Steppi" und "Saidu"
Dabei hätte der Dickhäuter auch "Steppi", "Harti" oder "Nabu" heißen können, denn das sind nur einige der Namen, die eingesendet wurden. Dass es bei "Hörnchen" bleibt, hätte auch vielen gefallen, wäre aber für einen tonnenschweren, ausgewachsenen Bullen eher unpassend. Der dreijährige Sebastian aus Bischofshofen hat "Bröselchen" vorgeschlagen. Tut uns Leid, Sebastian, ist es nicht geworden, aber deine Bastelei war super! So wie die von Familie Reinfrank, die "Saidu" (Der Glückliche) vorgeschlagen hat.

Danke an alle, die mitgemacht haben. Wir sehen uns bei "Amadou" im Zoo!

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