Do, 23. November 2017

Feuerwehr als Retter

13.05.2015 17:30

Bub (5) blieb mit Kopf in Wartehäuschen stecken

Dass das Wartehäuschen der Bushaltestelle kein geeigneter Platz zum Spielen ist, hat der fünfjährige Sebastian am Mittwoch in Graz am eigenen Leib leidvoll erfahren müssen. Der Bub steckte seinen Kopf durch zwei Stahlstreben der Haltestelle hindurch - schon war das Malheur passiert. Sebastian konnte danach weder vor noch zurück, auch seiner Mutter gelang es nicht, den Fünfjährigen zu befreien. Die Berufsfeuerwehr musste anrücken.

In seinem kindlichen Übermut hatte der kleine Sebastian im Beisein seiner Mutter das Wartehäuschen der Busstation Rotmoosweg/Radegunderstraße zu seinem Spielplatz auserkoren. Doch so schnell konnte die Frau gar nicht reagieren, schon hatte der Fünfjährige den Kopf zwischen die Metallstreben gesteckt - und sich damit in eine äußerst missliche Lage gebracht.

Seife und Sonnenschutzmittel
Der Bub konnte sich danach nicht mehr selbst befreien, auch die verzweifelten Versuche seiner Mutter, den Kopf des Kleinen mithilfe von Seife und Sonnenschutzmittel wieder durch die Stahlstreben zurückzuziehen, scheiterten kläglich. Der Frau blieb daher nichts anderes übrig, als die Helfer der Grazer Berufsfeuerwehr zu verständigen.

"Wir haben zuerst beruhigend auf das Kind eingewirkt und dann die Rettungsaktion eingeleitet", berichtete Einsatzleiter Brandoberkommissär Gerald Wonner. Die Helfer rückten den stabilen Streben dabei mit einem Akku-Spreizer zu Leibe und konnten Sebastian rasch befreien. Der Fünfjährige war währenddessen "sehr tapfer und hatte nach seiner Befreiung schnell wieder ein Lachen im Gesicht", hieß es seitens der Feuerwehr.

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