Mi, 22. November 2017

Kunden verschreckt

11.05.2015 15:37

Hongkong: Wildschwein verirrt sich in Modegeschäft

Ein streunendes Wildschwein hat in Hongkong für Aufregung gesorgt. Das Tier verirrte sich in einem Einkaufszentrum in ein Geschäft für Kindermode und scheuchte Kunden und Mitarbeiter ins Freie, teilten die Behörden am Montag mit. "Anschließend versteckte es sich in einer Zwischendecke", sagte ein Polizeisprecher.

Während der mehrere Stunden andauernden Belagerung des Geschäftes durch die Polizei rannte die 25 Kilogramm schwere Wildsau durch die Räume, stieß mehrere Schaufensterpuppen um und konnte schließlich in einer Umkleidekabine durch den Betäubungspfeil eines Tierarztes ruhiggestellt werden, berichtete die Zeitung "South China Morning Post".

Das junge Tier wurde unter Beobachtung gestellt und sollte später wieder in die Wildnis entlassen werden. Der Zeitung zufolge hatte bereits kurz zuvor ein anderes Wildschwein in einem öffentlichen Schwimmbad betäubt und wieder aus der Stadt gebracht werden müssen.

Tierische Stadtbesucher keine Seltenheit
Obwohl Hongkong vor allem für seine Wolkenkratzer bekannt ist, besteht die ehemalige britische Kronkolonie zu etwa 40 Prozent aus Parks und bewaldeten Naturschutzgebieten. Tierische Besucher, neben Wildschweinen vor allem Pythons und andere Schlangen, sind daher im Stadtzentrum keine Seltenheit.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).