Di, 21. November 2017

Tiroler erschlagen

07.05.2015 12:37

Leiche in Schrebergarten: Täter (44) geständig

Der Verdächtige im Fall des in seinem Schrebergarten getöteten Innsbruckers Helmut Herburger hat am Donnerstag vor der Haftrichterin ein Geständnis abgelegt. "Der Beschuldigte gibt zu, das Opfer im Zuge eines Streites mit einem Stein erschlagen und die Leiche danach vergraben zu haben. Er bestreitet aber, dass er das Opfer töten wollte", teilte Staatsanwaltschaftssprecher Hansjörg Mayr mit.

Über Agostino K. - gebürtiger Deutscher mit italienischer Staatsbürgerschaft -, der Ende April in Bayern festgenommen worden war, wurde noch am Donnerstag die Untersuchungshaft verhängt, sagte Mayr. Die Ermittlungen seien vorerst noch nicht abgeschlossen, für die Rekonstruktion des Tathergangs müssen laut Mayr unter anderem noch die am Tatort sichergestellten DNA-Spuren ausgewertet werden. Zudem müsse eine Blutspurenanalyse und eine Tatrekonstruktion durchgeführt werden.

44-Jähriger in München gefasst
Nach dem Mann war mit Europäischem Haftbefehl gefahndet worden. Der 44-Jährige wurde am 23. April in der Nähe einer Pension in München-Ramersdorf festgenommen, in der er untergetaucht war. Unmittelbar nach der Festnahme machte der Verdächtige laut den Ermittlern keine Angaben zur Bluttat. Am Mittwoch wurde Agostino K. nach Österreich gebracht und in die Justizanstalt Innsbruck eingeliefert.

Der gebürtige Deutsche steht in Verdacht, den 59-jährigen Innsbrucker nach einer Feier in dessen Schrebergarten erschlagen und vergraben zu haben. Nach dem 59-Jährigen war zunächst mehrere Wochen gesucht worden - ein Kameramann entdeckte schließlich durch Zufall die Leiche des Mannes bei Dreharbeiten.

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