So, 19. November 2017

Anwälte engagiert

07.05.2015 08:53

Udo Jürgens‘ Kinder streiten um Millionenerbe

Etwas mehr als vier Monate sind seit dem Tod von Udo Jürgens vergangen. Bislang schien es, als ob sich die Hinterbliebenen des Entertainers bei der Aufteilung des Millionen-Erbes einig seien. Nun aber berichtet die "Bild"-Zeitung, Jürgens' uneheliche Tochter Gloria Burda glaube nicht an eine gerechte Aufteilung des Nachlasses - sie habe jetzt sogar Rechtsanwälte eingeschaltet.

Gloria Burda (20) fühlt sich laut eines Berichts der Zeitung vom Rest der Familie ausgegrenzt und zweifelt an, dass das Millionenerbe von Udo Jürgens gerecht verteilt wird. Jetzt hat die Wienerin sogar Rechtsanwälte engagiert, die sich des Falls annehmen sollen.

Glorias Mutter Sabrina Burda bestätigt auf Anfrage der "Bild": "Gloria möchte uneingeschränkte Akteneinsicht, weil sie bislang Ungeklärtes besser nachvollziehen können will. Das beinhaltet auch die Einsicht in die Patientenverfügung sowie alle Kontenbewegungen der letzten Jahre."

Nach dem Tod des Entertainers am 21. Dezember 2014 hat dessen langjähriger Manager Freddy Burger mit der Auflistung des verbliebenen Vermögens begonnen. Laut Schweizer Recht müssen 75 Prozent des Erbes unter den vier Kindern, John (51), Jenny (48), Sonja (48) und Gloria (20), zu gleichen Teilen aufgeteilt werden. Sabrina Burda jedoch glaubt, dass ihre Tochter stets von der Familie benachteiligt wurde: "Gloria war bei der Feuerbestattung nicht dabei, weil sie nicht informiert wurde. Sie erfuhr vom Tod ihres Vaters und seiner Einäscherung aus den Medien!"

John Jürgens hingegen ist anderer Meinung, emfindet es auf Nachfrage der Zeitung als unwürdig, dass seine Halbschwester sich mit Anwälten in die Erbschaftsangelegenheiten einschaltet. "Wir akzeptieren das Testament unseres Vaters, wie er es sich gewünscht hat, und sind sehr traurig, dass unsere Trauer immer wieder aus Wien torpediert wird. Und das, bevor unser Vater überhaupt beigesetzt ist."

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