Fr, 24. November 2017

Deutliches Defizit

05.05.2015 07:49

AUA-Verlust im Winter liegt bei 53 Millionen Euro

In den für die Airlines traditionell verlustträchtigen Wintermonaten haben auch die AUA wieder ein deutliches Defizit eingeflogen. Der Betriebsverlust war im ersten Quartal 2015 mit 53 Millionen Euro bloß um eine Million niedriger als im ersten Quartal 2014.

Die österreichische Lufthansa-Tochter bekam weiter die Krisen in Nahost, Russland und der Ukraine zu spüren. Das drückte massiv auf Umsatz und Erlöse, wie die Airline am Dienstag mitteilte. Die Passagierzahlen waren bis März um 11,9 Prozent rückläufig, das Angebot wurde um fast sieben Prozent zurückgenommen.

Neues Wartungskonzept schlägt zu Buche
Nach Unternehmensangaben schlug aber auch ein neues Wartungskonzept zu Buche. Demnach werden Flugzeuge jetzt primär in den aufkommensschwächeren Wintermonaten technischen Checks und Wartungen unterzogen und nicht mehr übers Jahr verteilt. Damit blieben heuer zum Jahresbeginn vergleichsweise mehr Flugzeuge am Boden, hieß es. Mit dem neuen Wartungskonzept verspricht sich die AUA "positive Kosteneffekte". Im ersten Quartal hat das allerdings erhöhte Wartungskosten gebracht.

Der Umsatz lag bis Ende März mit 390 Millionen Euro um 3,2 Prozent unter dem Vorjahr. Zum Ausblick 2015 heißt es, dass heuer "weitere ergebnisverbessernde Effekte aus dem erfolgreich laufenden Restrukturierungsprogramm" erwartet würden. Der scheidende Airline-Chef Jaan Albrecht sagte am Dienstag trotz eines schwierigen Wettbewerbsumfelds eine deutliche Steigerung des Gewinns vor Steuern voraus. 2014 lag dieser bei zehn Millionen Euro.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden