Di, 12. Dezember 2017

Brandanschlag

04.05.2015 08:31

Duo fackelte mit Leuchtpistole sechs Autos ab

Feuerinferno in der Parkgarage einer Wohnhausanlage in Linz: Mit einer Leuchtpistole steckten ein 28-jähriger und ein 20-jähriger Linzer sechs Autos in Brand! Durch Qualm wurde auch das angrenzende Wohnhaus verraucht, die 26 gefährdeten Bewohner kamen unverletzt davon. Die Polizei vermutet einen Drogenstreit.

„Fahrzeugbrand“ lautete am Sonntag um 3.40 Uhr früh die Alarmierung für die Berufsfeuerwehr Linz, doch als die Florianijünger in der Albert-Schöpf-Straße ankamen, stellte sich heraus, dass mehrere Fahrzeuge bereits in Vollbrand standen. Während die Feuerwehr löschte, konnten Polizeistreifen eine flüchtende Person wahrnehmen und schließlich verhaften. Der 28-jährige Linzer hatte Munition für eine Leuchtpistole bei sich und wird dringend verdächtigt, gemeinsam mit einem 20-Jährigen, der Stunden später gefasst werden konnte, mit der Pistole die Autos in Brand gesetzt zu haben. Da die Verdächtigen aus dem Drogenmilieu stammen, könnte der Brandanschlag ein Einschüchterungsversuch sein, glaubt die Polizei.

26 Bewohner in Gefahr
Direkt neben dem Beton-Carport, in dem die Fahrzeuge abgestellt waren, befindet sich das zugehörige Wohnhaus, in dem 26 Linzer leben. „Das Stiegenhaus war stark verqualmt – wir konnten den Rauch mittels Hochdrucklüfter beseitigen, sodass keine Bewohner gefährdet waren, auch eine Evakuierung des Gebäudes war nicht notwendig“, erklärt Einsatzleiter Michael Wagner.

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