Mi, 13. Dezember 2017

Umfahrung gefordert

02.05.2015 14:40

„Verkehr ist nicht auszuhalten!“

Staus, die bis mehrere Kilometer vor die Ortseinfahrt zurückreichen. Gestank und Lärm. Gereizte Autofahrer und Anrainer, die verzweifeln. Für viele Menschen in Schwadorf, Bezirk Wien-Umgebung, ist das Leben mittlerweile zur Hölle geworden. Sie fordern den sofortigen Bau einer Umfahrungsstraße.

"Ich stehe manchmal schon drei Kilometer vor der Ortseinfahrt im Stau", klagt ein Schwadorfer. "Bis ich von dort daheim bin, vergeht mitunter noch eine dreiviertel Stunde. Normalerweise legt man die Strecke in fünf Minuten zurück."

So wie ihm geht es vielen Bürgern, die sich von der "hohen Politik" im Stich gelassen, "verraten und verkauft" fühlen. Denn die Problematik ist seit Jahren bekannt. Ursprünglich sollte mit der Götzendorfer Spange auch eine Umfahrung gebaut werden, um den Ort zu entlasten. Doch weil ihre Errichtung ungewiss ist, kann es sein, dass die Umfahrung nun nicht kommt. "Wir sind nicht mehr länger bereit, das zu akzeptieren. Die verantwortlichen ÖBB-Manager und unsere Volksvertreter sollen sich selbst ein Bild machen. Wir ersticken im Verkehr und in den Abgasen, unsere Lebensqualität tendiert gen Null."

Druck auf die Politik steigt
Mittlerweile hat sich auch eine Bürgerinitiative gegründet. "Die agiert aber viel zu lasch", finden etliche Anrainer. "Wir sind mit den Nerven schlichtweg am Ende. Und wenn wir von Politik und ÖBB weiter im Stich gelassen werden, wird das Konsequenzen haben." Dann seien beispielsweise Straßenblockaden nicht auszuschließen, heißt es.

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