Sa, 16. Dezember 2017

TT-WM in Suzhou

30.04.2015 17:16

Chen Weixing und Stefan Fegerl in 3. Runde out

Die 53. Individual-Weltmeisterschaften im Tischtennis in der chinesischen Stadt Suzhou laufen ab sofort ohne österreichische Aktive ab. Als letzte ÖTTV-Spieler sind Chen Weixing und Stefan Fegerl jeweils in der dritten Einzel-Runde ausgeschieden. Damit wurden die teilweise doch recht hoch gesteckten Ziele – wie bei Robert Gardos eine Medaille – doch klar verfehlt.

Zuerst war Chen seinem Gegner Gao Ning aus Singapur nach 0:3-Rückstand 1:4 unterlegen. Der seit Montag 43-Jährige fand kein geeignetes Mittel, um den solide und fehlerfrei spielendenden Klubkollegen von Gardos bei Chartres ins Wanken zu bringen. Beim Stand von 0:2 ließ Chen eine Möglichkeit auf den ersten Satzgewinn ungenutzt, ein 11:5 bei 0:3-Rückstand kam aber zu spät und bedeutete in der Endabrechnung nur eine kleine Ergebniskosmetik.

Chen: "Ich habe einfach zu schlecht gespielt"
"Ich habe einfach zu schlecht gespielt, ich war im Kopf nicht zu hundert Prozent fit und fand keinen Rhythmus", haderte Chen vor allem mit der eigenen Leistung. Auch die ursprüngliche Taktik konnte er nicht wie gewünscht durchziehen: "Ich wollte nicht zu viel angreifen, ich wusste, das mag er. Aber seine Topspin-Bälle kamen oft relativ langsam und hoch in meine Vorhand. Wie Einladungen, das waren gute Chancen zum Attackieren."

Fegerl: "Er ist ein sehr erfahrener und cleverer Spieler"
Fegerl bekam es mit Tang Peng aus Hongkong zu tun. Der 26-jährige Niederösterreicher bot dem Weltranglisten-13. über weite Strecken Paroli, musste sich aber in einer ausgeglichenen Partie doch 2:4 geschlagen geben. Zweimal machte Fegerl einen Satzrückstand wett, ein drittes Mal gelang es ihm nicht mehr. Immerhin verbuchte das ÖTTV-Ass seine erste dritte WM-Runde.

Danach trauerte er vor allem einer vergebenen Chance im fünften Satz nach, nachdem er von 3:7 auf 8:8 ausgeglichen hatte: "Bei 8:8 und eigenem Aufschlag habe ich zwei gute Chancen ausgelassen, das darf man sich gegen so einen Klassenmann nicht erlauben." Den Vorteil von Tang sah Fegerl in dessen Routine: "Er ist ein sehr erfahrener und cleverer Spieler. In entscheidenden Momenten hat er immer was Neues auf Lager."

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