Mi, 24. Jänner 2018

Haarsträubend!

02.04.2006 20:22

Die verrücktesten Geschichten zum 1. April

Wenn’s um die Tradition des Aprilscherzes geht, haben europäische Medien die Lacher auf ihrer Seite. Allen voran Großbritanniens bunte Zeitungswelt: Auf der Insel geisterten auch heuer wieder die dubiosesten Meldungen durch den Blätterwald.

So berichtete die „Daily Mail“, dass Tony Blair die (schwarze) Tür seines Büros in der Downing Street umfärben lassen will. Er wolle sie rot lackieren, damit sie besser zu seiner Arbeiterpartei passt. Natürlich alles frei erfunden.

Die „Times“ geht’s da schon wissenschaftlicher an: Bei ihr gab’s am ersten April einen Artikel über eine Sicherheitssystem zu lesen, bei dem man zur Identifizierung singen muss. Naja, vielleicht kann man damit die Wirtschafter und Bürohengste schocken…

Ebenfalls kreativ waren die Römer: Die Stadtzeitung „Il Messagero“ berichtete, dass eine Aktivistengruppe die Stadträte davon überzeugt hat, man müsse ab sofort alle nackten Bronzestatuetten ankleiden.

Schwedens „Dagens Nyheter“ fing sich gleich ein paar handfeste Beschwerdebriefe ein, als man berichtete, dass für Stockholms Radfahrer ab sofort ein Geschwindigkeitslimit von 20 km/h gelte.

Der Rubel rollt wie immer in Moskau: Die Zeitung „Moskovsky Komsomolets“ veranstaltete gleich eine ganze Schnitzeljagd. Leser konnten an einem Gewinnspiel teilnehmen, in dem sie die falschen Stories identifizierten.

Die Herkunft des Aprilscherzes soll angeblich auf die Einführung des gregorianischen Kalenders im 16. Jahrhundert zurückgehen. Damals wurde die Zeitrechnung komplett umgestellt und das neue Jahr startete statt am ersten April plötzlich am ersten Januar. Es ist aber auch wahrscheinlich, dass der Aprilscherz auf ein Fest der antiken Römer zurückgeht.

Foto: Symbolbild

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