Mi, 23. Mai 2018

Wind entfachte Feuer

29.04.2015 18:31

Mühsamer Kampf gegen Glutnester

Sturmböen von bis zu 90 km/h fachten in der Nacht auf Mittwoch, wie berichtet, einige Glutnester auf der Göriacher Alm erneut an. Da das Auflodern frühzeitig erkannt werden konnte, gelang es den Einsatzkräften, die Flammen rasch wieder einzudämmen. Ein Ende der Löscharbeiten ist jedoch weiter nicht abzusehen.

Seit bereits über einer Woche hält der großflächige Waldbrand auf der Göriacher Alm bei Lurnfeld die Einsatzkräfte auf Trab.

Obwohl die Flammen bereits gut bekämpft werden konnten, stehen weiterhin knapp 200 Mann von Feuerwehr, Bundesheer, Bergrettung und dem Roten Kreuz im Einsatz. "Allein am Mittwoch wurden bei einem Hubschrauberflug mit der Wärmebildkamera wieder zahlreiche neue Glutnester geortet. Da der Wind nun etwas nachgelassen und sich die Lage leicht entspannt hat, können diese Nester gut bekämpft werden", so Einsatzleiter Johann Zmölnig.

Unterstützt werden di Einsatzkräfte auch weiterhin aus der Luft: "Unsere drei Alouette-Hubschrauber sind nach wie vor im Löscheinsatz und transportieren Gerät und Mannschaften in das schwer zugängliche Gelände. Insgesamt stehen 115 Soldaten im Einsatz", berichtet Hauptmann Christoph Hofmeister vom Einsatzstab. Nachdem der langersehnte Regen jedoch ausbleibe, sei schwer abzuschätzen, wie lange der Einsatz noch andauern werde.

Unterdessen kam es auch in Radenthein und Bad. St. Leohnhard zu Sturmschäden: Umgestürzte Bäume haben 20 Kilovolt-Leitungen gekappt und die Stromversorgung von 75 Haushalten unterbrochen.

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