Sa, 25. November 2017

„Käufer“ schlug zu

29.04.2015 15:26

Konsolenverkauf endete für 19-Jährigen im Spital

Der private Verkauf einer Spielkonsole hat für einen 19-Jährigen aus Ebensee im Bezirk Gmunden am Dienstagabend im Krankenhaus geendet: Als er sich mit dem vermeintlichen Interessenten traf, erschien dieser mit Sturmhaube und Teleskopstange, schlug den Oberösterreicher nieder und flüchtete mit der Konsole, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Der 19-Jährige hatte die Konsole übers Internet zum Verkauf angeboten. Er wurde sich mit einem Interessenten einig und die beiden verabredeten sich in Ebensee bei einer Bahnhaltestelle. Dort kam es zu dem Übergriff. Das Opfer wurde ins Spital eingeliefert, wie schwer seine Verletzungen sind, ist nicht bekannt. Die Polizei fahndet nach einem jüngeren Mann oder Jugendlichen, der zum Tatzeitpunkt ganz in Schwarz gekleidet und mit einer schwarzen Sturmhaube maskiert war.

US-Polizei warnt vor "Kleinanzeigen-Verbrechen"
In den USA warnen die Behörden bereits seit Längerem vor Gefahren beim Handel zwischen Privatpersonen. Nachdem es bei vermeintlichen Übergaben zwischen Verkäufern und Käufern vermehrt zu Übergriffen und sogar Todesfällen gekommen war, haben mehrere Polizeistationen mit der Gründung sogenannter Safe Exchange Zones in Polizeistationen auf diesen neuen "Verbrechenstrend" reagiert.

Wer in seinem Umkreis noch keine solche sichere Übergabe-Zone habe, solle für die Übergabe einen öffentlichen Platz wählen, wo es zumeist Überwachungskameras und Sicherheitspersonal gebe, empfiehlt die US-Polizei.

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