Mi, 25. April 2018

Ganz schön dumm

02.04.2006 12:26

Jacko zum dümmsten Amerikaner gewählt

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der dümmste Amerikaner im ganzen Land? Diese Frage stellte auch Jeff Barge bei der alljährlich am 1. April stattfindenden Wahl zum "Most Foolish American". Trotz wirklich großartig dummer Konkurrenz ging der Titel zum vierten Mal in Folge an Michael Jackson.

Jacko hat es aber auch wirklich nicht leicht: Da verbringt er schon absichtlich die meiste Zeit des Jahres im entfernten Bahrain und trotzdem wählten ihn 69 Prozent der 1045 befragten Amerikaner zum "dümmsten Amerikaner des Jahres". Damit ging der Titel zum vierten Mal in Folge an den 47-jährigen "King of Pop".

Auf Jackson folgt ein zumindest optisch recht ungleiches Paar. In punkto Intelligenz waren sich die Amerikaner aber einig: US Vize-Präsident Dick Cheney, der einen Jagdkollegen mit der Schrotflinte über den Haufen schoss, und Paris Hilton haben es gleichermaßen verdient auf dem zweiten Platz zu landen. Paris, weil sie einfach Paris ist.

Dicht gefolgt landet auf Platz drei Präsident George W. Bush. Dank Irak-Krise und anderer Verfehlungen stieg Bushs "Dummheit"-Grad von 48 Prozent im Jahr 2001 auf stolze 57 Prozent der Stimmen im Jahr 2006. Auf Platz vier landet schließlich Tom Cruise, dessen öffentlich zur Schau gestellte Liebe zu Katie Holmes auf wenig Gegenliebe stoßen dürfte. Die Gerüchte um Katies stille Scientology-Geburt dürften ihm bereits jetzt einen Platz auf der Liste des kommenden Jahres sichern.

Auf Tom Cruise folgen der Republikaner Tom DeLay und Rock-Röhre Courtney Love, die sich beide mit 41 Prozent den fünften Platz teilen. Ausschlaggebend waren die Geldwäsche-Affäre von Delay sowie die Drogen-Eskapaden von Kurt Cobains Witwe Courtney.

Rang sechs belegt Schauspieler Robert Blake, der im vergangenen Jahr seine Frau umbrachte, gefolgt von Madonna, die - Verzeihung - zu blöd zum Reiten ist und daher lieber vom Pferd fällt anstatt abzusteigen. Das Schlusslicht der traditionell am 1. April stattfindenden Wahl bildet Supermodel Kate Moss, die sich beim Koksen dankenswerterweise gleich filmen ließ.

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