Fr, 25. Mai 2018

Brand in Lurnfeld

28.04.2015 17:52

Statt Regen kam leider wieder Wind

Völlig erschöpft sind schon die Einsatzkräfte auf der Göriacher Alm, wo der Waldbrand auch am siebenten Tag nicht zum Erlöschen gebracht werden konnte. Dienstag hat den Einsatzkräften ein missgünstiger Wettergott einen Strich durch die Rechnung gemacht. Statt des erhofften Niederschlags kam leider Sturm.

Ein Glück, dass die Flammen bereits erloschen sind. Der Sturm, der mit bis zu 70 Kilometer pro Stunde über die Region fegte, hätte eine Katastrophe angerichtet. "Er hat ein anrückendes Adriatief, das den erhofften Regen mitgebracht hätte, gestoppt", erklärt Meteorologe Paul Rainer.

Einsatzleiter Johann Zmölnig: "Ein Ende der Löscharbeiten ist noch immer nicht abzusehen!" Auch wenn es erste Erfolge im Kampf gegen die Glutnester gebe. "Das ist aber eine Sisyphusarbeit", meint Zmölnig. Der Wind fachte viele der Nester erneut an.

Seine Truppen sind mit Wärmebildkameras ausgerüstet; seit Dienstag haben sie auch eine Spezialkamera von "active photonics" aus Villach im Einsatz: "Sie hat eine große Reichweite und eignet sich hervorragend zur Geländeüberwachung und zum Finden von Glut."

Natürlich werden auch Überwachungsflüge mit dem FLIR-Hubschrauber des Innenministeriums unternommen, um ebenfalls die Glutnester unter der Erde auszumachen.

Der Kampf gegen das unter der Erde verborgene Feuer ist nicht nur kräfteraubend, sondern auch gefährlich. Die Männer müssen sich in Steilhängen Meter für Meter vorarbeiten, um die Glutnester auszuheben.

Die erschöpften Leute wurden Dienstagfrüh von Kameraden aus Hermagor und Villach abgelöst.

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