Mi, 22. November 2017

Große Pensionsserie

27.04.2015 16:56

Wie man die Lücke mit Firmenpensionen schließt

Die betriebliche Vorsorge kann wesentlich zum Schließen einer Pensionslücke beitragen. Neben der staatlichen Pension und einer eventuellen privaten Vorsorge spielt die Betriebs- bzw. Firmenpension eine wichtige Rolle beim Verkleinern der Lücke. Allerdings ist der Arbeitnehmer darauf angewiesen, dass sein Betrieb eine solche Leistung auch anbietet.

Vor allem Mitarbeiter von Großbetrieben kommen derzeit in den Genuss eines solchen (freiwilligen) Angebots. Kleinere Betriebe sind noch zurückhaltender. "Was viele Unternehmen nicht wissen, ist, dass sie die Firmenpensionszahlungen als Betriebsausgabe absetzen können", erklärt Obmann Andreas Zakostelsky vom Fachverband der Pensionskassen.

Der Arbeitnehmer hat wiederum den Vorteil, dass er sich nicht selbst durch das große Angebot an Vorsorgeprodukten wühlen muss. Außerdem kann jeder Mitarbeiter Zuzahlungen bis zur Höhe des vom Arbeitgeber einbezahlen Betrags leisten - je nachdem wie es die eigene Börse zulässt.

Bereits 23 Prozent haben Anspruch auf Firmenpensionen
Insgesamt haben derzeit bereits rund 856.000 Österreicher - das sind rund 23 Prozent der Arbeitnehmer - Anspruch auf eine Firmenpension, so der Fachverband der Pensionskassen. Rund 86.000 von ihnen bekommen diese bereits als Rente ausbezahlt. Sie liegt im Schnitt bei 486 Euro im Monat. Das insgesamt verwaltete Vermögen betrug zuletzt mehr als 20 Milliarden Euro.

Sehen lassen kann sich - insbesondere im Lichte der derzeitigen "Mikrozinsen" - auch die Ertragsentwicklung. Diese lag in den vergangenen 25 Jahren bei durchschnittlich 5,71 Prozent. Experte Zakostelsky rät jedenfalls dazu, aktiv im Betrieb nach einer betrieblichen Vorsorge zu fragen. Viele Unternehmen würden nämlich erst einmal abwarten, ob überhaupt Bedarf gegeben ist. Jene, die bereits einen solche "Bonus" anbieten, zahlen in den meisten Fällen zwei bis fünf Prozent der Lohnsumme ein.

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