Do, 24. Mai 2018

Leoben: Kunsthalle

23.04.2015 15:16

Die letzten Pharaonen: Alexander bis Kleopatra

Eine veritable Sensation ist den Leobner Ausstellungsmachern mit ihrer diesjährigen „Ägypten“-Schau gelungen. Auf höchstem Niveau wird hier der Geschichte der letzten Pharaonen nachgespürt. Mit 200 Exponaten aus aller Welt erzählt Kurator Wilfried Seipel eine faszinierende Geschichte.

Eine der schönsten Darstellungen von Kleopatra, der legendären letzten Herrscherin Ägyptens, ziert einen der von Architekt Arno Grünberger wie immer höchst ansprechend gestalteten Räume in der Kunsthalle Leoben. Die schwarze Statue hat eine weite Reise hinter sich, sie kommt aus der Eremitage im russischen St. Petersburg. Auch der Pariser Louvre, das Kunsthistorische Museum und die Nationalbibliothek in Wien, das Walters Art Museum Baltimore und natürlich der langjährige Partner, die Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim, haben außergewöhnliche Stücke zur Verfügung gestellt: etwa das reich bebilderte Buch von Fayum – ein ägyptischer Schöpfungsmythos –, faszinierende Statuen, die unter anderem Alexander den Großen als Pharao zeigen, und prächtige Mumienbildnisse aus der Spätzeit des ägyptischen Reiches.

Rekonstruierter Leuchtturm
Ein absolutes Prachtstück der Ausstellung ist ein nach alten Schriften rekonstruiertes Modell des Leuchtturms von Alexandria – das einzige seiner Art.

Die einzige Ägyptenschau in Europa
Die Ausstellung sticht nicht nur wegen ihrer außergewöhnlichen Exponate, ihrem hervorragenden wissenschaftlichen Unterbau und der schönen Gestaltung hervor – sie ist heuer auch die einzige große Ägypten-Schau in Europa. Offiziell eröffnet wird sie am Freitag um 15 Uhr. Besuchen kann man sie dann bis 1. November.

Nähere Informationen finden sie hier

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