So, 27. Mai 2018

Wiedergutmachung

22.04.2015 21:56

Justiz fordert von Einbrecher 23.000 Euro zurück

75.000 Euro Bargeld, kiloweise Gold sowie eine Unmenge Schmuck waren bei einem Einbrecher (57) in Slowenien sichergestellt worden. Er sitzt nach einem Villen-Coup in der Justizanstalt Klagenfurt (die "Krone" berichtete). Erstmals wollen Polizei und Justiz nun Geld von einem slowenischen Täter zurückholen – zur Schadenswiedergutmachung.

Obwohl der Slowene für eine Vielzahl an Einbrüchen in Kärnten in Frage kommt, konnten Kriminalisten ihm nur einen Coup in eine Villa in Eberstein nachweisen.

Überführt wurde der Slowene – der allein in seiner Heimat mehr als 30 Straftaten verübt haben soll – nach einem DNA-Treffer. „Der 57-Jährige war in unserer Datenbank, da er wegen ähnlicher Delikte bei uns bereits vorbestraft ist“, erklärt ein Kripo-Ermittler.

Bei der Durchsuchung des Hauses des Slowenen waren neben den Kripo-Ermittlern auch Spezialisten dabei, welche für die „Vermögensabschöpfung“ zuständig sind. Neben dem Bargeld wurden kiloweise Bruchgold, Goldbarren sowie Schmuck sichergestellt.

„Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft wurde jetzt der Antrag auf Vermögensabschöpfung gestellt“, so ein Ermittler zur „Krone“. Konkret geht es dabei um 23.000 Euro. Abzuwarten bleibt, ob die slowenische Justiz den Antrag auch genehmigt.

Mit den Vermögensabschöpfungen sind zwei Beamte im Landeskriminalamt beauftragt. Sie sollen Kriminellen das unrechtmäßig erworbene Vermögen abnehmen. So werden auch Autos beschlagnahmt, die für die Tat verwendet wurden.

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