Di, 21. November 2017

Polizeieinsatz nötig

22.04.2015 10:12

Funktionsstörung: Tobender Mann erschoss seinen PC

Weil sein PC seit Monaten instabil lief und selbst die bewährte Notfall-Tastenkombination Strg+Alt+Entf nichts mehr half, hat ein US-amerikanischer Computernutzer seinen unzuverlässigen Rechenknecht kurzerhand mit nach draußen genommen und seinem Dasein mit acht Schüssen aus der Pistole ein Ende gesetzt. Die Polizei wurde alarmiert, dem Mann droht nun ein Gerichtsverfahren.

"Er hatte es satt, seit Monaten einen Kampf gegen seinen Computer zu führen", erklärt der Polizeisprecher der US-Stadt Colorado Springs im Gespräch mit einer Lokalzeitung die Motivation für die PC-Hinrichtung. Immer wieder hatte der instabile PC seinen 37-jährigen Nutzer zuvor genervt – so lang, bis der Besitzer dem Treiben mit acht Schüssen ein Ende setzte.

Waffengebrauch im Stadtgebiet verboten
Das Problem an der Aktion: Die Computervernichtung mit Waffengewalt war eine Straftat, weil der Besitzer des Geräts unerlaubt im Stadtgebiet eine Waffe abgefeuert hatte. Den PC-Besitzer erwartet nun ein Prozess, bei dem ihm zugutekommen könnte, dass er nicht wusste, dass die Zerstörung eines PCs mit Waffengewalt ein Verbrechen ist.

Es ist nicht der erste Fall, bei dem ein Computer seinen Nutzer dermaßen zur Weißglut brachte, dass dieser sich nur mehr durch die Anwendung physischer Gewalt zu helfen wusste. Einschlägige Videos auf YouTube zeigen: In den Büros und Arbeitszimmern dieser Welt kommt es durch Elektronik immer wieder zu heftigen Wutausbrüchen.

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