So, 20. Mai 2018

"Krone"-Ombudsfrau

21.05.2015 11:39

Fehler der Fluglinie kostete Passagierin 500 Euro

Es ist ganz schön ärgerlich, wenn man laut Flugticket plötzlich wie sein Wohnort heißt und deshalb nicht in den Flieger einsteigen darf. Noch dazu, wenn die Schuld bei der Fluglinie liegt, wie im Fall unserer Leserin Ute S. aus Oberösterreich.

Weil es bei der Buchung im Internet Probleme gab, musste Ute. S ihren Urlaub mit Flug bei Air Berlin Holidays telefonisch buchen. Der Mitarbeiterin am Telefon passierte aber ein folgenschwerer Fehler. Statt des Nachnamens von Frau S. trug sie deren Wohnort ein. Bemerkt wurde das aber erst beim Check-in kurz vor dem Abflug. "Ich durfte nicht mitfliegen, weil der Name in meinem Pass nicht mit dem auf dem Flugticket übereinstimmte. Auch die Hotline der Fluglinie konnte mir nicht helfen und riet mir, eine neues Ticket zu kaufen", schildert die Oberösterreicherin.

Was sie auch tat und dafür 499 Euro bezahlen musste. "Gleich darauf rief man mich am Handy an und meinte, ich könne doch mitfliegen, doch da hatte ich das neue Tickte bereits gekauft", so Frau S. weiter. Sie wandte sich an Air Berlin und verlangte die Kosten zurück. Doch dann herrschte mehrere Monate Funkstille, weshalb sich die Oberösterreicherin an die Ombudsfrau wandte.

Air Berlin Holidays hat sich auf Anfrage für die lange Bearbeitungsdauer entschuldigt und bedauert, dass es bei der Buchung zu einem Fehler gekommen ist. Der Betrag für das Ticket, das Frau S. neu kaufen musste, wurde ihr mittlerweile aber zur Gänze erstattet.

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