Fr, 24. November 2017

Kontakt brach ab

21.04.2015 09:31

Hotel gescheitert: Rätsel um russischen Investor

Ärger in Scheibbs: Ausgerechnet kurz vor der Eröffnung der Landesausstellung ist ein Hotelprojekt in der Stadtmitte gestorben. Der russische Investor, der das Gästehaus luxuriös ausbauen wollte, hat dieses ohne Vorwarnung zum Verkauf ausgeschrieben. Aber auch andere Immobilien im Mostviertel sind betroffen.

"Der Verkauf kam völlig überraschend. Seit Monaten wird geplant, jetzt steht das Hotel plötzlich im Internet", so Bürgermeisterin Christine Dünwald. Behörden vom Land abwärts hatten das Projekt unterstützt, es fehlte nur die Unterschrift des Investors – doch dann brach der Kontakt ab. Dünwald: "Das ist eine Verhöhnung!" Allerdings habe man mit einer Fertigstellung bis zur Landesschau ohnehin nicht mehr gerechnet: "Unsere Privatzimmervermieter haben daher ordentlich aufgerüstet. Die Gäste können jetzt also gerne kommen!"

Firma bleibt Antworten schuldig
Auf Anfrage der "Krone" bei der betreffenden Gesellschaft meldete sich eine dunkle Stimme mit starkem Akzent: Man wisse von dem Projekt, sei jedoch nicht befugt, Auskünfte zu erteilen. Selbst wo die Firma – früher im jetzt ebenfalls zum Verkauf stehenden Ötscherhof in Lackenhof untergebracht – heute niedergelassen ist, wollte der Mann nicht sagen. "Ich persönlich bin gerade in Wien", hieß es lediglich.

Auch in Waidhofen an der Ybbs, wo der Oligarch 2011 das historische Kropf-Haus samt Gasthaus erworben hatte, wurde die Immobilie bereits wieder abgestoßen – was den wilden Spekulationen über den mysteriösen Investor aber kein Ende setzt ...

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