Di, 22. Mai 2018

Trinken, Sex, Gewalt

17.04.2015 06:59

Florida will Spring-Break-Partys ein Ende bereiten

Spring Break steht für wilde Partys, Alkoholexzesse und Sex. Jedes Jahr im Frühling treibt es die Studenten in den USA an die Strände, wo sie ausgelassen feiern. In letzter Zeit trüben allerdings Gewalttaten wie Vergewaltigungen und Schießereien die legendären Frühlingspartys. In Florida werden daher sogar Stimmen für ein Verbot des Spring Break laut.

"Wir werden tun, was auch immer nötig ist, um den Spring Break unter Kontrolle zu bekommen", erklärte der Bürgermeister von Panama Beach gegenüber CBS. Denn die Statistik offenbart, dass Gewalttaten während der Frühlingsferien in Florida enorm ansteigen - vor allem im heurigen Jahr sind die Zahlen alarmierend: So kam es 2015 zu 1.091 Festnahmen, im Vorjahr waren es noch 324. Auch die bewaffneten Überfälle stiegen von drei auf 18 an und die sexuellen Übergriffe von sechs auf elf.

Bewusstlose 19-Jährige am Strand vergewaltigt
Besonders schockierend ist dabei ein Fall aus dem Jahr 2014, den die Polizei heuer zufällig aufklären konnte. Im Zuge einer Beschlagnahmung entdeckten Beamte auf einem Handy ein Vergewaltigungsvideo: Zwei Studenten vergingen sich am helllichten Tag inmitten der feiernden Menge am Strand an einer bewusstlosen 19-jährigen Frau.

Vorfälle wie dieser verlangen ein Eingreifen der Behörden, denn bisherige Restriktionen, wie ein zeitweises Alkoholverbot am Strand oder eine Sperrstunde für Bars, scheinen nicht mehr zu greifen. Schon im kommenden Monat könnte daher ein permanentes Alkoholverbot an den Stränden in Florida verhängt werden, was wohl einem von vielen sehnlich herbeigewünschten Ende des Spring Break in Florida gleichkommen würde.

"Wet T-Shirt"-Bewerbe und "Trichtersaufen" auch in Mexiko
Doch die Studenten müssten auch dann nicht um ihre heiß geliebten "Wet T-Shirt"-Wettbewerbe und das "Trichtersaufen" fürchten, denn immerhin ist Florida schon längst nicht mehr der einzige Hotspot der ausgelassenen Frühlingspartys. Vermehrt zieht es Studenten in den Frühlingsferien nämlich in Partyhochburgen in Mexiko. Ein großer Vorteil liegt dabei vor allem in der Altersgrenze beim Trinken, denn während man in den USA erst ab 21 Jahren zur Flasche greifen darf, ist es in Mexiko schon mit 18 Jahren erlaubt.

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