Sa, 18. November 2017

„Champagner-Affäre“

16.04.2015 11:37

Sexismus-Vorwürfe gegen WM-Leader Lewis Hamilton

Weltmeister Lewis Hamilton (30) muss nach seinem Sieg am Sonntag in China herbe Kritik einstecken. Nachdem er bei aller Überfreude einem Grid Girl Champagner direkt ins Gesicht gespritzt hatte, geht nun die Anti-Sexismus Organisation "Object" auf die Barrikaden.

Mercedes-Pilot Lewis Hamilton feierte am Sonntag in Shanghai seinen zweiten Saisonsieg, der für viel Aufregung, vor allem in England, sorgt. Grund dafür ist das "Bespritzen" einer Ehren-Hostess während der Siegehrung. "Die Frau wird nicht nur nass gemacht, ihr wird gezielt ins Gesicht gespritzt. Sie ist Lewis Hamilton in diesem Moment ausgeliefert", ist Roz Hardie, Chefin der Anti-Sexismus Organisation "Object", erbost.

Hamilton übergoss die junge Chinesin mit Champagner und spritzte ihr aus kurzer Distanz ins Gesicht. Die junge Dame zeigte sich wenig begeistert und auch in Großbritannien heimste er viel Kopfschütteln für sein Verhalten ein. "Motorsport zeigt Frauen immer wieder als sexualisierte Objekte", ergänzt Hardie und fordert von Hamilton eine Entschuldigung ein. Bisher gab es aber keine Reaktion des Briten.

Lauda hat kein Verständnis für die Aufregung
Mercedes-Aufsichtsrat und Hamilton-Boss Niki Lauda (66) sieht keinen Grund zur Aufregung: "Eine vollkommen sinnlose Kritik. Wer auf dem Podium steht, wird nassgespritzt. Egal, ob Fahrer, Mechaniker oder Grid Girl." Eine Belehrung seitens Mercedes wird es für Hamilton also nicht geben.

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