Sa, 26. Mai 2018

Nach Hypo

15.04.2015 18:00

Bayern wollen Kärntner Fischotter

Für Kärntens Fischer sind sie der "Staatsfeind Nummer 1", immerhin räumten Fischotter schon viele Fischteiche leer! Als auch Abschüsse gefordert wurden, wurden bayrische Tierschützer auf unser „Fischotter-Problem“ aufmerksam. "Sie wollen einige Tiere fangen und wieder auswildern", so Naturschutzreferent Rolf Holub.

"Es gibt in Bayern eine Gruppe von Naturschützern, für die der Fischotter zum Arteninventar dazu gehört", weiß Landeszoologe Bernhard Gutleb: "Etwa 20 Männchen und Weibchen könnten somit in Kärnten eingefangen und in Bayern freigelassen werden."

Insgesamt sollen laut einer Studie 186 Fischotter in Kärnten leben. Abschüsse, wie sie Fischer oftmals wegen leergeräumter Fischteiche und Gewässer fordern, wird es aber nicht geben, da die Tiere unter Naturschutz stehen. "Im Zweifelsfall stehe ich auf der Seite der Fischotter", bestätigt Naturschutzreferent Rolf Holub: "Mit der angedachten Übersiedlung einzelner könnten wir aber dennoch regulierend in den Bestand eingreifen und so die autochthonen Kärntner Urforellen besser schützen."

Anders als bei der Hypo-Bank werden uns die Bayern die übersiedelten Fischotter nicht mehr zurückgeben können. Gutleb: "Fischotter sind sehr schlau. Mit einer Wippfalle lassen sie sich zwar durchaus einfangen, jedoch nur ein einziges Mal."

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