Sa, 18. November 2017

Umwelt-Skandal

14.04.2015 19:39

21 Tonnen toter Fisch: So schön wird Olympia 2016

Nichts als Dreck und tote Fische! Im Video oben sieht man es: Die Ruderer, die sich auf der Ruder-Strecke für die Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro vorbereiten wollen, müssen erst einmal Fisch-Kadaver, Plastikmüll und sonstigen Dreck zur Seite schieben, um ihr Boot zu Wasser zu lassen. 21 Tonnen toter Fisch wurden jetzt aus dem Gewässer entfernt. Reichen wird das nicht...

Kühle Temperaturen und Starkregen sollen der Grund für das enorme Fischsterben in der Rodrigo-de-Freitas-Lagune laut Umweltministerium in Brasilien sein. Wenn man aber die Bilder im Video oben sieht, kommen einem da natürlich Zweifel.

Zumal seit Jahren über ein Fischsterben in diesem Gewässer mit Zufluss zum atlantischen Ozean herrscht. Weil alles voller Dreck ist! Wahre Berge an Plastikmüll wurden entfernt, alles ist voller Algen. Die Fische ersticken, weil zu wenig Sauerstoff im Wasser ist.

Ruder und Kanuten sollen 2016 hier um Gold, Silber und Bronze bei den Olympischen Spielen kämpfen. Der Gestank ist derzeit bestialisch, wenn man sich dem Wasser nähert. Eine 380 Quadratkilometer große Müllhalde!

Seit Jahrzehnten werden ungeklärte Abwasser direkt eingeleitet. Die Organisatoren stehen vor einer Mammutaufgabe, diese Bucht wieder sauber zu bekommen.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden