Mo, 20. November 2017

„Bobby Lee“ verletzt

14.04.2015 09:11

„Attacken frei laufender Hunde keine Seltenheit“

Auch einen Tag danach stand Andreas G. (30) noch unter Schock: Sein Staffordshire Bullterrier wurde am Wochenende im Innsbrucker Stadtteil Wilten von einem frei laufenden knapp 50-Kilo-Schäferhundmischling in den Kopf gebissen und schwer verletzt. Laut dem Herrl, das selbst verletzt wurde, leider kein Einzelfall.

"Ich bin mit meiner Begleiterin seelenruhig in einem Gastgarten gesessen, als plötzlich ein 40 bis 50 Kilo schwerer Schäferhundmischling ohne Leine auf meinen 'Bobby Lee' zusteuerte und ihn attackierte", schildert Hundebesitzer Andreas G. die dramatischen Sekunden. Der 17 Kilo schwere Bullterrier – der laut seinem Herrl gutmütig ist – erlitt schwere Kopfverletzungen. "Ein anderer Hund wäre laut der Tierärztin wahrscheinlich an den Verletzungen gestorben", erzählt der Innsbrucker, der selbst in den Finger gebissen wurde.

"Attacken sind keine Seltenheit"
Der geschockte Besitzer des Schäferhundmischlings ist laut dem 30-Jährigen nach dem Zwischenfall einfach weitergegangen, ohne seinen Namen zu hinterlassen. "Solche Attacken von frei laufenden Hunden sind in Innsbruck leider keine Seltenheit. Ich habe mich diesbezüglich auch schon ans Magistrat und an die Polizei gewandt. Von Hundebesitzern wurde ich auch schon mit dem Tod bedroht", meint Andreas G.

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