Fr, 24. November 2017

Steirer im Einsatz

13.04.2015 09:12

Kastrationsprojekte gegen das große Katzenleid

In ganz Österreich gibt es jetzt schon so viele wirklich arme Katzen, die halb verhungert dahinvegetieren, schweren Schnupfen haben oder an Krankheiten elendiglich zugrunde gehen - vor allem Streuner und Tiere im ländlichen Bereich. Und jetzt kommt mit den Frühlingsbabys noch mehr Drama dazu. Tierschützer appellieren: Bitte kastrieren lassen! Denn viele Katzenhalter tun das trotz gesetzlicher Pflicht weiterhin nicht.

Seit zehn Jahren gibt es bei uns die gesetzliche Kastrationspflicht für frei laufende Katzen - und dennoch ist das noch immer nicht in die Köpfe vieler Leute durchgedrungen! Sie sind schuld an immensem Tierleid. Auch bei Bauern herrscht vielfach noch die Meinung, dass man sich um Katzen nix scheren müsste. Falsch! Auch deren Fachzeitung von der Kammer, die "Landwirtschaftlichen Mitteilungen", hat kürzlich in einem Bericht klare Worte gefunden, um dieses Anliegen gegen Tierleid zu unterstützen.

Tierschützer kümmern sich um unkastrierte Katzen
"Wenn jemand unkastrierte Streuner- oder Bauernkatzen kennt, bitte bei uns anrufen", ersucht Ingrid Lukas vom engagierten Verein "Purzel & Vicky" in Vasoldsberg bei Graz. "Die Tiere werden eingefangen, tierärztlich versorgt, sogar kostenlos kastriert und dann wieder am Ursprungsort freigesetzt." Informationen dazu erhalten Sie unter Tel.: 0664/23 80 359.

Auch der Aktive Tierschutz in Graz hat ein laufendes Kastrationsprojekt für Bauern- und Streunerkatzen (Tel.: 0316/42 19 42-0). Die Eingriffe werden gegen einen Unkostenbeitrag oder kostenlos durchgeführt.

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