Di, 17. Oktober 2017

2.450 Euro Strafe

11.04.2015 12:56

Nazar darf Strache nicht mehr „Hurensohn“ nennen

Für die Bezeichnung von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache als "Hurensohn" wurde der Wiener Rapper Nazar am Freitag vom Bezirksgericht Innere Stadt Wien zu einer Geldstrafe von 2.450 Euro verurteilt. Das Gericht sah den Tatbestand der Beleidigung (§ 115 Abs 1 StGB) erfüllt, das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Nazar ist bekannt dafür, dass er gerne seine Meinung sagt - und das oft mit harten Worten. Sein letzter Ausspruch brachte dem Rapper nun eine Zahlung von 70 Tagessätzen zu je 35 Euro ein.

Zu treffen scheint Nazar das Gerichtsurteil allerdings nicht, denn nur wenig später reagierte er darauf auf Facebook bereits unter dem Hashtag "MillionDollarSmile": "Ich darf ab heute Mc Strache nicht mehr Hurensohn nennen." Auf Bosnisch gäbe es aber "bessere Wörter" und 2.450 Euro Strafe gingen sich "zum Glück gerade noch aus".

Beleidigung in der Arena und Aufregung bei Amadeus Awards
Zur Beleidigung des FPÖ-Chefs war es im Februar bei einem Konzert in der Arena Wien gekommen - und auch bei den Amadeus Music Awards sorgte der 30-Jährige noch einmal für Aufsehen. In seiner Dankesrede erklärte er: "In der österreichischen Politik, da sind ein paar kleine Hurenkinder dabei."

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