Fr, 25. Mai 2018

Sieg im Video

11.04.2015 11:58

"Richtig stark!" Eis-Bullen voll auf Titelkurs

Red Bull Salzburg fehlen in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) nur noch zwei Siege zum sechsten Meistertitel. Dank des 5:4-Auswärtserfolges am Freitag in Wien gegen die Vienna Capitals (siehe Video oben) können die Bullen am Sonntag mit Heimvorteil für eine 3:0-Führung in der "best of seven"-Finalserie und damit wohl für eine Vorentscheidung in der Erste Bank Eishockey Liga sorgen.

Ein 0:3 hat in Österreich erst einmal eine Mannschaft wettgemacht, als die Black Wings Linz im Halbfinale 2010 gegen die Vienna Capitals nach drei Niederlagen zu Beginn doch noch den Aufstieg ins Finale geschafft hatten.

Salzburg feierte den neunten Sieg in Folge und ließ sich vor 7.050 Zuschauern im ausverkauften Eissportzentrum Kagran auch von einem 1:3-Rückstand nicht aus der Ruhe bringen. "Wir freuen uns natürlich über diesen Sieg, in dem die Mannschaft viel Charakter gezeigt hat. Ich glaube, das Unterzahlspiel war heute der Schlüssel. Vor allem bei der 5-Minuten-Unterzahl haben sich alle in die Schüsse geworfen und Luka Gracnar war richtig stark", war Salzburgs Head Coach Daniel Ratushny erleichtert.

Insgesamt habe man aber auch im ersten Drittel nicht schlecht gespielt und viel Puckbesitz gehabt. "Wir sind auch nach dem 0:2-Rückstand nicht unruhig geworden und haben auf unsere Offensive vertraut. Ich bin sehr glücklich mit meiner Mannschaft und ihrer Vorstellung. Der Sieg war ein Resultat vieler Kleinigkeiten."

Capitals geben nicht auf
Die Capitals haben noch nicht aufgegeben, Trainer Jim Boni merkte nach der Freitagpartie aber an, dass gegen ein Team wie Salzburg 40 oder 50 Minuten gutes Eishockey nicht reichen. "Da benötigst du 60 Minuten. Wir hatten im zweiten Abschnitt ein Blackout. Fünf Minuten vor dem langen Powerplay und fünf Minuten danach. Von 3:1 auf 3:5 ist hart. Es ist aber positiv, dass sich mein Team im letzten Abschnitt wieder zurückgekämpft hat und nur knapp den Ausgleich verpasste."

Jonathan Ferland hatte mit einem Treffer im Zwei-Mann-Überzahlspiel zum 4:5 (54.) noch für eine spannende Schlussphase gesorgt, die Vorgehensweise für Sonntag ist klar: "Wir müssen am Sonntag 60 Minuten spielen, bis jetzt haben wir nur in Teilen des Spiels überzeugt. Es ist am Ende nur ein Sieg, den können wir jederzeit zurückholen."

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