Fr, 24. November 2017

Stalker vor Gericht

10.04.2015 08:57

Sandra Bullocks panischer Notruf vorgespielt

"Jemand ist in mein Haus eingebrochen... Ich bin im Schrank." Die Angst in Sandra Bullocks Stimme war nicht gespielt, als die Schauspielerin im Juni 2014 einen realen Albtraum durchlebte. Ein mutmaßlicher Stalker war in ihre Villa in Los Angeles eingebrochen. Beim Prozess gegen den Mann spielte die Staatsanwaltschaft jetzt den panischen Notruf, den die 50-Jährige in jener Nacht bei der Polizei tätigte, vor.

Der Mann, der im vorigen Jahr auf dem Grundstück der Oscar-Preisträgerin in Los Angeles festgenommen wurde, steht jetzt vor Gericht. Bei einer Anhörung am Donnerstag in Los Angeles wurde im Gerichtssaal ein bei der Polizei eingegangener Notruf der Schauspielerin vorgespielt. Das Promiportal "TMZ" veröffentlichte Auszüge aus der Tonaufzeichnung.

Mit aufgeregter Stimme erklärt Bullock damals, dass ein Mann in ihr Haus eingedrungen sei. Sie habe sich in ihrem Schlafzimmer in einem begehbaren Wandschrank versteckt. Voller Panik fragt Bullock, ob die Polizei schon in der Nähe sei. Unter Tränen flüsterte die Schauspielerin ins Telefon: "Ich höre was. Ich höre, wie jemand gegen die Tür hämmert…"

Der Vorfall ereignete sich im vorigen Juni. Nach Angaben der Polizei wurde der Eindringling im Garten der Aktrice festgenommen. Er soll über einen Zaun gestiegen und dann in Bullocks Haus eingebrochen sein. Ihm wird unter anderem Einbruch und Stalking vorgeworfen. Der Eindringling soll unbewaffnet gewesen sein, wie der Sender CBS berichtete. Er habe aber einen an Bullock gerichteten Brief und Zeitungsberichte über den Star bei sich gehabt, hieß es.

Ein Richter muss nach Abschluss der Anhörung darüber entscheiden, ob die Beweislast für einen Prozess ausreicht. Der Mann hatte im Juni auf "nicht schuldig" plädiert. Er sitzt in Untersuchungshaft.

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