Di, 17. Oktober 2017

Wien-Marathon 2015

09.04.2015 17:38

Vorjahressiegerin Hahner hat Sachertorte im Visier

Im Vorjahr hatte sich Anna Hahner mit allerletzter Energie in einem wahnwitzigen Finish noch den Sieg beim Vienna City Marathon erkämpft. Auch heuer zählt die deutsche Lauf-Sensation bei der 32. Auflage des Riesen-Spektakels zu den Mit-Favoritinnen. Ihr Traum: "Ich liebe Filme mit Happy End. Ich hoffe, dass es am Sonntag wieder gut ausgeht." Dabei hat sie eine süße Motivation. Nach dem Rennen gibt es eine Sachertorte!

Zur Einstimmung auf den Vienna Marathon hatte sich die sympathische Deutsche die komplette Aufzeichnung des Rennens vom Vorjahr noch einmal angeschaut - und war von sich begeistert: "Ich hätte nie gedacht, dass ich den Lauf noch gewinne!" Rund 500 Meter vor dem Ziel hatte nämlich die Kenianerin Caroline Chepkwony wie die sichere Siegerin ausgesehen, doch Anna flog noch an ihr vorbei und tanzte den Sieges-Walzer auf dem Rathausplatz. "Wenn mich heuer nach dem Ziel wieder jemand zum Tanz auffordert, wäre ich gerne dabei!" Aber sie weiß, wie schwer es heuer wird: "Ich bin sicher nicht Favoritin!" Chepkwony ist wieder am Start, dazu kommen andere Spitzenläuferinnen aus Kenia, Äthiopien, Japan und der Schweiz.

Mit Spaß "laufen die Beine wie von selbst!"
Anna Hahner, nach ihrem Sieg im Vorjahr großer Wien-Fan, hat die wichtigsten Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke visualisiert – und weiß an allen wichtigen Punkten wie Riesenrad, Staatsoper oder Schönbrunn die gelaufenen Kilometer und ihre erhofften Zwischenzeiten. Dass andere beim Halbmarathon schon auf den Heldenplatz abbiegen dürfen, stört Anna, die von ihrer verletzten Zwillingsschwester Lisa angefeuert wird, nicht: "Dafür darf ich dann ja noch eine Runde laufen. Wir werden Spaß haben – dann laufen die Beine wie von selbst!"

Vorbereitet hat sie sich in einem Trainingslager in Äthiopien nahe Addis Abeba. Auf einem 2.700 Meter hoch gelegenen Plateau fand sie perfekte Trainingsbedingungen vor. Das Einzige, das etwas störte, war, dass es mittags und abends fast immer nur Spinat gegeben hat. Kein Wunder, dass sie da auch von einem kulinarischen Wochenende in Wien träumt. Apfelstrudel hat sie schon genossen, Kaiserschmarren folgt am Samstag – und nach dem Marathon steht eine Sachertorte für sie parat. "Beim Rennen denke ich schon an die Torte, ich rieche sie schon. Das gibt mir zusätzliche Energie!"

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