Mo, 28. Mai 2018

Hummels-Ersatz?

08.04.2015 18:51

Dragovic: Jetzt will ihn auch noch Dortmund

Im Jänner vermeldeten englischen Zeitungen Aleksandar Dragovic praktisch als Neuzugang von Manchester United, ehe sich Trainer Louis van Gaal entschied, bis Sommer auf Dortmunds Weltmeister Mats Hummels zu warten. Wechselt dieser wirklich um 45 Millionen Euro nach Old Trafford, soll Dragovic sein Nachfolger in Dortmund werden.

Die Klasse für die Insel, sprich Premier League, hat Dragovic allemal. Das bewies er nicht nur im Teamdress, sondern auch in der Europa League, als er mit Dynamo Kiew Everton eliminierte. Mit Arsenal und Liverpool wurde Dragovic ebenfalls in Zusammenhang gebracht – jetzt trat Dortmund laut "SportBild" konkret auf den Plan. Weil Dragovic mit 24 Jahren 37 Länderspiele absolvierte, vor Kiew auch mit Basel genug Europacup-Erfahrungen sammelte. Die Ablöseforderungen von Kiew-Boss Surkis, die nahe 20 Millionen Euro kommen, sind beim Hummels-Erlös kein Problem.

Nicht im Europacup?
Statt Premier League die deutsche Bundesliga, die berüchtigte "gelbe Wand", die Dortmunder Stehplatztribüne, auf der die Fans für Superstimmung sorgen? Dragovic arbeitet seit kurzem mit einem renommierten deutschen Manager zusammen, der sowohl in Deutschland (Dortmund) als auch auf der Insel sehr gut vernetzt ist – da passt alles. Auch, dass Dortmund-Trainer Jürgen Klopp und Sportchef Michael Zorc "knallharte" Verteidiger wie Dragovic, die nicht viele Fouls begehen, ein Spiel gut lesen können und stark im Aufbau sind, schätzen.

Aber Dragovic sagt ähnliches wie bei allen Meldungen aus England: "Ich muss derzeit noch alle Spekulationen um einen Wechsel im Sommer ausblenden u nd mich auf das Wesentliche konzentrieren." Das ist außer seiner Gesundheit (seit der Rückkehr vom Team nach Kiew kämpft er gegen eine Halsentzündung) der Tanz mit Dynamo Kiew auf drei Hochzeiten um drei mögliche Titel: Meisterschaft, Cup und Europa League.

Daheim gegen Fiorentina
Da ist die nächste Woche eine ganz wichtige: Heimspiele gegen Fiorentina in der Europa League, dann um Punkte gegen Ukraine-Titelverteidiger Schachtjor Donezk, wo Kiew das erste Meisterstück seit sechs Jahren gelingen sollte. Erst danach wird sich Dragovic erkundigen, was die Verhandlungen hinter den Kulissen ergaben.

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