Sa, 18. November 2017

Kurz bei Franziskus

08.04.2015 12:58

Christenverfolgung: „Papst zählt auf Österreich“

Außenminister Sebastian Kurz hat am Mittwoch an der Generalaudienz auf dem Petersplatz teilgenommen und danach Papst Franziskus begrüßt. Dabei lobte der Pontifex ausdrücklich Österreichs Einsatz für den Dialog zwischen den Religionen und gegen die Christenverfolgung. "Der Papst zählt auf Österreich, was den Einsatz gegen Christenverfolgung betrifft. Als christlich geprägtes Land hat Österreich diesbezüglich eine große Verantwortung. In unseren Ländern ist man sich oft nicht bewusst, dass Christen die größte verfolgte Religionsgemeinschaft sind", sagte Kurz.

Das Treffen mit dem Heiligen Vater bezeichnete Kurz als "beeindruckendes und bewegendes Erlebnis", für das er sehr dankbar sei. "Man spürt die starke Aura des Heiligen Vaters. Dieser Besuch ist wie ein Turbo für unser Anliegen, uns für Religionsdialog und gegen Christenverfolgung einzusetzen", so der Minister.

Arbeitsgespräch mit "Außenminister" des Vatikans
Im Vatikan traf Kurz auch zu einem Arbeitsgespräch mit Erzbischof Paul Richard Gallagher, dem vatikanischen "Außenminister", zusammen. Dabei wurde unter anderem über das König-Abdullah-Zentrum für Interreligiösen Dialog in Wien gesprochen. "Der Vatikan hat großes Interesse am Bestehen des Abdullah-Zentrums und hat bewusst die Entscheidung getroffen, sich daran zu beteiligen. Der Vatikan fördert die Aktivitäten des Zentrums", sagte der Minister. Österreich wünsche sich mehr Transparenz und eine Neuaufstellung des Zentrums.

Bereits am Dienstag war Kurz in Rom mit seinem italienischen Amtskollegen Paolo Gentiloni zusammengetroffen. Dabei hatte er unterstrichen, dass Österreich ein militärisches Vorgehen gegen die Terrormiliz Islamischer Staat unterstützen würde.

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