Mo, 11. Dezember 2017

Dauerbaustelle

07.04.2015 18:53

Die zweite Röhre wird saniert

Die Arbeiten am Salzburger Flughafen-Tunnel sollen bis Ende Oktober dauern. Die Gesamtkosten von acht Millionen Euro teilen sich der Airport und das Land Salzburg.

Knapp ein halbes Jahr nach dem Abschluss der Bauarbeiten an der ersten Tunnelröhre der Flughafenunterführung an der Innsbrucker Bundesstraße startet am 13. April die Sanierung der Durchfahrt stadtauswärts. Wie schon während der ersten Bauphase von April bis September 2014 wird auch diesen Sommer die gesamte Röhre gesperrt und ein Gegenverkehrsbereich eingerichtet. "Um Unfälle zu vermeiden wird es eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h geben", sagt Flughafensprecher Alexander Klaus.

Staugefahr und Lärm während der Bauzeit
Die Bauarbeiten werden jeweils von Montag bis Samstag von 7 bis 19 Uhr durchgeführt. Beim Flughafen wird vor allem zu den Stoßzeiten von 7 bis 9 und von 16 bis 18 Uhr mit Staus gerechnet. Um die Staub- und Lärmbelastung zu verringern, wird – wie auch schon im Vorjahr – bei der Ein- und Ausfahrt der Baustelle ein Vorhang aus Vlies montiert.

Seit der Errichtung der Unterführung an der Innsbrucker Bundesstraße in den Jahren 1956/60 wurden keine Sanierungsarbeiten mehr durchgeführt. Die Einflüsse durch Sonne, Regen und Schnee aber auch dem Einsatz von Streusalz im Winter haben jedoch ihre Spuren hinterlassen: Enorme Schäden an den einbetonierten Stahlträgern sind die Folge. Um die Sicherheit der bis zu 30.000 Fahrzeuglenker die den Tunnel täglich nutzen, zu gewährleisten, wurde im Jahr 2011 eine Generalsanierung der Unterführung beschlossen. Mitte Oktober soll der Tunnel wieder in beide Richtungen befahrbar sein: "Wir hoffen, dass die Arbeiten wie geplant durchgeführt werden können. Denn sollte alles gut gehen, könnte der Tunnel auch die nächsten 50 Jahre ohne Probleme befahren werden", zeigt sich Klaus zuversichtlich. Die Kosten für die Arbeiten am gesamten Tunnel belaufen sich auf acht Millionen Euro. Neben dem Flughafen beteiligt sich auch das Land an den Zahlungen.

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