Fr, 24. November 2017

Neu im Team

07.04.2015 13:31

Trimmel als Schröcksnadel-Berater bei Projekt Rio

Der frühere ÖTV-Sportdirektor und Tennis-Davis-Cup-Kapitän Clemens Trimmel ist neu im Management des "Projekt Rio", mit dem aussichtsreiche Athleten vom Sportministerium für die Olympischen Spiele 2016 gefördert werden. Der 36-jährige Wiener wurde am Dienstag im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien vorgestellt. Er arbeitet künftig als einer von drei Beratern Chefkoordinator Peter Schröcksnadel zu.

Letztinstanzlich entscheidet weiter Skiverbands-Präsident Schröcksnadel über die Vergabe von jährlich fünf Millionen Euro an Sonderförderung für die "Projekt Rio"-Athleten. Neben ÖOC-Sportdirektor Christoph Sieber und Ewald Klinger vom Sportministerium berät ihn künftig aber auch Trimmel in Bezug auf den Förderkader. Der Ex-Tennisspieler folgt in dieser Rolle dem Sportwissenschafter Harald Horschinegg nach, der aus dem Gremium ausgeschieden ist.

Engagement bis Rio 2016
Trimmels Engagement ist vorerst bis zu den Spielen im Sommer 2016 in Rio de Janeiro befristet. Er kann sich aber auch eine längerfristige Zusammenarbeit vorstellen. "Ich sehe mich als Schnittstelle im Dreieck zwischen dem Sportministerium, dem ÖOC und den Fachverbänden", erklärte Trimmel. Über Letztere erfolge schließlich auch die Abwicklung der Sonderförderung für die einzelnen Athleten.

Bis Jahresende war Trimmel noch beim Tennisverband tätig. Von dieser Erfahrung will er auch in seinem neuen Job profitieren. "Es gibt im Sport kein spannenderes Projekt als für Olympische Spiele mitzuarbeiten", meinte Trimmel, der in den nächsten Monaten vor allem den Kontakt mit Sportlern und Verbänden suchen will.

Schröcksnadel freut sich
"Er ist ein guter Mann. Er hat sehr viel Verständnis für den Sport", begründete Schröcksnadel die Entscheidung für den früheren Davis-Cup-Kapitän. Zumal seine Kollegen daneben auch andere Aufgaben bekleiden, sieht Trimmel den Hauptteil der operativen Aufgaben bei sich. "Wir evaluieren dieses Projekt tagtäglich", sagte der neue Manager.

Der Förderkader ist flexibel. Daher sei etwa auch Schwimm-Star Dinko Jukic für die Wiederaufnahme ein Thema, versicherte Schröcksnadel. "Er schwimmt wieder sehr gut. Wenn er die Leistungen bestätigt, hat er die Türe offen", erklärte der Chefkoordinator. Jukic ist die Spitzensportförderung im Oktober gestrichen worden, weil der Olympia-Vierte von London davor wegen eines Streits mit dem nationalen Schwimmverband keine Wettkämpfe bestritten hatte.

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